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Allergien

Allergien

Allergien äußern sich durch Symptome eines bestimmten Gewebes (z. B. der Nasenschleimhaut), eines Organs (z. B. der Lunge) oder des gesamten Organismus. Die allergische Reaktion kann sich auf einen einzelnen Bereich konzentrieren (z. B. Hautrötungen, Juckreiz, Schwellungen) oder aber auch Allgemeinsymptome hervorrufen (z. B. Atemnot, Fieber, Schock).
Bei Allergien vom Soforttyp treten die Symptome in der Regel ziemlich rasch auf (nach wenigen Minuten bis ca. einer halben Stunde); oft genügen schon kleinste Mengen des Allergieauslösers.

Was ist eine Allergie überhaupt?
Eine Allergie ist eine erworbene Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf Stoffe des Lebensraumes. Der Reizstoff, der eine Allergie auslöst, wird Allergen genannt.
Allergien unterscheidet man zum einen nach der Art, wie das Allergen in den Körper gelangt (Kontakt-, Inhalations-, oder Lebensmittel-Allergie), zum anderen nach dem Auslöser/Allergen selbst (Tier-, Pflanzen-, Chemikalien-Allergie). Die häufigsten Allergieformen sind diejenigen vom Soforttyp („Typ 1“) (z.B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nesselsucht) und die Kontaktallergien (z. B. Nickelallergie, Allergie auf Putzmittel u. a.).

Welche Rolle spielt das Immunsystem?
Heute wird unsere körpereigene Abwehr durch eine Vielzahl von äußeren Einflüssen (Abgase, Chemikalien, Stress etc.) beeinträchtigt. Gerät das Immunsystem dadurch aus dem Gleichgewicht und liegt zusätzlich noch eine Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen vor, kann es zur Allergie kommen. Gegen im Grunde harmlose Umweltstoffe, wie z. B. Tierhaare oder Pollen, beginnt sich das Immunsystem zu wehren. Es kommt zu einer übermäßigen Immunreaktion, in deren Folge vermehrt Botenstoffe, u. a. das durchblutungsfördernde Histamin, abgegeben werden. Die Folgen: übermäßige Steigerung der Zellfunktion, Schwellungen, vermehrt tränende Augen, laufende Nase, Juckreiz etc. – eben die typischen allergischen Reaktionen. Eine erbliche Komponente spielt bei Allergien oft ebenfalls eine Rolle.

Was müssen Allergiker beachten?
Dass Allergien das Leben oft erschweren, wird jeder Allergiker am besten wissen. Verschiedene Jahreszeiten, Speisen, Umgebungen, Tiere oder Tätigkeiten können zur fast unerträglichen Last werden.
Um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, sollten geeignete Vorbeugungs- und Therapiemaßnahmen ergriffen werden. Außerdem sollte alles getan werden, damit die Allergiesymptome im Lauf der Jahre nicht zunehmen. Eine Nichtbehandlung könnte bedeutende Verschlimmerungen oder schwere Verlaufsformen wie z. B. Asthma bronchiale oder einen lebensgefährlichen Schock nach sich ziehen.

Kann man Allergien vorbeugen?
Bei Säuglingen kann durch längeres Stillen die Allergieneigung reduziert werden. Auch der frühzeitige Kontakt von Kleinkindern mit Krankheitserregern, die gewissermaßen das Immunsystem mit sinnvollen Aufgaben beschäftigen, scheint das Risiko für Allergien zu vermindern.
Um der Allergie wirksam vorzubeugen, sollte der Betroffene wissen, wogegen er allergisch ist (Test bei Allergologen). Bei Kontaktallergien sollte der jeweilige Auslöser so gut wie möglich umgangen" werden. Bei Pollenallergie empfiehlt sich, die Pollenflugmeldungen im Radio oder der Zeitung zu beachten, die Aktivitäten und Lüftungszeiten auf den Pollenflug abzustimmen, vor dem Schlafengehen zu duschen und getragene Kleidung nicht ins Schlafzimmer zu legen. Um Milbenbefall von Stofftieren zu reduzieren, legt man sie drei Tage in die Tiefkühltruhe und wäscht sie anschließend bei milder Temperatur aus.
Dies sind natürlich nur einige Maßnahmen. Generell sollte man beachten: Allergievorbeugende Maßnahmen sollten die Lebensfreude nicht stärker beeinträchtigen als die Allergie selbst – das gilt besonders bei Kindern.

Hilfe für Allergiker
Eine ursächliche Therapie von Typ-1-Allergien ist häufig möglich, aber in jedem Fall langwierig. Allergie-Symptome dagegen können recht zuverlässig mit Medikamenten, wie Antihistaminika oder Kortikoiden, behoben werden. Wegen eventuell auftretender Nebenwirkungen lehnen viele Patienten diese allerdings ab oder setzen sie nur in bestimmten Situationen ein.
Bei Heuschnupfen, Allergien im Bereich der oberen und unteren Atemwege oder Hautallergie helfen auch homöopathische Arzneimittel sehr gut. Auf natürliche Weise wirken sie bei Schleimhautschwellung, Kopfdruck, Niesen, Husten mit zähem Auswurf, wässriger Schleimproduktion, Juckreiz oder Hautrötungen. In einem Kombinationspräparat wie allergo-loges® zusammengefasst, können Homöopathika beispielsweise bereits vor und während der gesamten Heuschnupfen-Saison eingenommen werden, ohne dass Nebenwirkungen bekannt geworden sind.


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