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Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen

Die Hormone der Schilddrüse sind für zahlreiche Vorgänge im Organismus unentbehrlich. Unter anderem fördern sie die Entwicklung und das Wachstum, steigern die Stoffwechselvorgänge und die Energieumwandlung. Nicht zuletzt sind sie für die Entwicklung des Zentralnervensystems und der geistigen Leistung von großer Bedeutung. Bei Erkrankungen, z. B. wenn eine Überfunktion der Schilddrüse vorliegt („Hyperthyreose“), kommt es zu Störungen, die Körper, Geist und Seele in Mitleidenschaft ziehen können, ebenso bei einer Unterfunktion („Hypothyreose"), z. B. als Folge einer entzündlichen Schilddrüsenerkrankung.

Wie entstehen solche Erkrankungen?

Wenn beispielsweise aufgrund Jodmangels die wichtige Synthese der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin nicht mehr optimal funktioniert, kann es zu Störungen und den damit verbundenen Symptomen kommen. Ursachen für Erkrankungen der Schilddrüse können auch eine vermehrte Hormonbildung (Hyperthyreose), vergrößerte Schilddrüse (Kropf) oder Komplikationen bei einer Infektionskrankheit u. a. sein.

Bei einer Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) vom Typ Hashimoto handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem richtet sich fälschlicherweise gegen den eigenen Körper und bildet Antikörper (Abwehrstoffe) gegen bestimmte körpereigene Eiweiße in der Schilddrüse. Die Folge ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse, die zu einer Schädigung und langfristig zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt.

Wie äußern sich die Erkrankungen?

Wenn die Schilddrüse ihre wichtigen Funktionen nicht mehr optimal ausführen kann, werden das vegetative Nervensystem, aber auch die geistige Beweglichkeit sowie die seelische Ausgewogenheit beeinflusst.
Häufig verursacht eine Überfunktion der Schilddrüse („Hyperthyreose“) Störungen im Zusammenspiel mit den innersekretorischen Drüsen. Es kommt zu einer vegetativen Überregbarkeit („vegetative Dystonie“). Der Körper befindet sich dann in einem Zustand der dauerhaften Gespanntheit und Unruhe. Mögliche Folgen sind Kreislaufbeschwerden, Herzrasen, Schlaflosigkeit (oft bei gleichzeitiger Tagesmüdigkeit), Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, allgemeine Nervosität, Durchfall, Erbrechen, Gewichtsabnahme trotz Heißhungers, Haarausfall oder Muskelschwächen.

Die Beschwerden bei einer Hashimoto-Schilddrüsenentzündung sind individuell recht verschieden. Vielfach stehen typische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion im Vordergrund (z. B. leichte Ermüdbarkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung). Darüber hinaus können hormonunabhängige Symptome wie Hautveränderungen, Trockenheit der Schleimhäute und Gelenkschmerzen bestehen.

Was kann ich vorbeugend tun?

Grundsätzlich empfiehlt sich, die Funktion der Schilddrüse regelmäßig durch einen Arzt kontrollieren zu lassen. Nur so können die eher unspezifischen Symptome rechtzeitig als eine Erkrankung der Schilddrüse erkannt und behandelt werden.
Um die Synthese der Schilddrüsenhormone sicherzustellen, muss dem Körper genügend Jod zugeführt werden. In küstennahen Gebieten ist die Jodversorgung meist relativ gut gewährleistet. Trotzdem ist auch hier manchmal empfehlenswert, Speisen anstatt mit herkömmlichem Salz mit Jodsalz abzuschmecken. Außerdem ist eine gute Versorgung mit dem Spurenelement Selen wichtig für die Gesunderhaltung der Schilddrüse.

Was kann ich tun, wenn ich schon erkrankt bin?

Die Behandlung richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Ursache. Dazu gehören die Behandlung mit Arzneimitteln, die die Tätigkeit der Schilddrüse hemmen („Thyreostatika“), die Radiojodtherapie sowie die operative Kropfentfernung („Strumektomie“).
Bei einer leichten Schilddrüsenüberfunktion empfehlen sich als Alternative zu konventionellen Behandlungsmethoden natürliche Heilpflanzenpräparate mit Uferwolfstrappkraut
(z. B. thyreo-loges®). Die Extrakte der Pflanze dämpfen die Überfunktion der Schilddrüse, regulieren das vegetative Nervensystem und beseitigen die organischen und funktionellen Beschwerden. Vorteilhaft ist bei der pflanzlichen Behandlung auch, dass sie sehr gut verträglich ist.

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