Stress beschreibt im modernen Leben eine zwar unangenehme, aber fast schon alltägliche Gefühlslage. Auf die Frage: „Wie geht es dir?“ hört man oft die Antwort „Ich bin gerade furchtbar im Stress!“ Gemeint ist, dass man in Arbeit ertrinkt und sich Pausen nicht leisten kann. Dabei muss Stress nicht unbedingt negativ sein, wie folgende Unterteilung zeigt:
Eustress - Dysstress
Solange man Einfluss auf sein Leben nehmen und Kontrolle ausüben kann und die Arbeit eine angemessene Wertschätzung erfährt, ist die Kombination von starker Beanspruchung, hohen Anforderungen und wenig Zeit sicherlich ungefährlich, manchmal sogar anregend und belebend. Dann spricht man von positivem Stress, von Eustress. Für die meisten Menschen aber ist andauernder Stress äußerst belastend. Negativer Stress, Dysstress, entsteht immer dann, wenn man sich überfordert fühlt, von anderen abhängig ist, sich nicht einbringen kann und einem die Anerkennung versagt bleibt. Dann kann Stress krank machen – wie sehr, das hat man bislang unterschätzt.
Stress richtet mehr körperliche und seelische Schäden an als bekannt
Wenn Stress über Tage, Wochen und Monate anhält oder immer wieder aufflammt, übt er verheerende Wirkungen auf den Körper aus. Betroffen ist zum Beispiel das Herz-Kreislaufsystem. Bekannt ist, dass Stress die Herzfrequenz erhöht, was dem Pumpmuskel kräftezehrende Schwerstarbeit abverlangt. Und weil unter Stress auch der Blutdruck steigt, erhöht sich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung dramatisch. Aber Stress kann
auch weitere Auswirkungen haben.
Verwüstungen im Gehirn
Geradezu alarmierend sind die jüngsten Veröffentlichungen über die Einflüsse von Stress auf das Gehirn. So konnte festgestellt werden, dass bestimmte Areale des Gehirns ihre Arbeit drosseln oder einstellen, wenn einem alles über den Kopf wächst. Im Hippocampus (Teil des Großhirns) beispielsweise, der für das Lernen und Erinnern eine große Rolle spielt, reifen keine neuen Nervenzellen mehr heran. Bildlich gesprochen entsteht eine Wüste im Kopf, die Lern- und Denkvorgänge erschwert oder ganz verhindert. Man wird vergesslich, kann sich nicht mehr konzentrieren, Neues nicht mehr aufnehmen und verarbeiten. Als unmittelbare Folgen davon bleiben Arbeiten liegen und Probleme ungelöst, was wiederum Stressgefühlen neue Nahrung gibt: ein Teufelskreis!
Bis vor Kurzem war man davon ausgegangen, dass das menschliche Gehirn mit der Kindheit ausgereift und weiteres Wachstum von Gehirnzellen im Erwachsenenalter unmöglich ist. Falsch! Eine phänomenale Entdeckung (Columbia University) hat das bisherige Wissen durcheinander gewirbelt: Unter bestimmten Bedingungen können wieder neue Nervenzellen im Hippocampus heranreifen - nämlich dann, wenn es gelingt, chronischen Stress abzubauen. Können Kopf und Körper regelmäßig und ausreichend lange regenerieren, kann der Hippocampus wieder seine Arbeit aufnehmen und neue Nervenzellen bilden. Diesen Vorgang nennt man medizinisch „Neurogenese“. Die wichtigsten Stressvermeider sind Meditation, Bewegung und spezielle Anti-Stress-Medikamente.
Meditation und Bewegung
Stress abzubauen ist möglich mit „Achtsamkeitsübungen“, die auf uralte buddhistische Techniken zurückgehen. In speziellen Kursen kann man lernen, seine Aufmerksamkeit
auf das Hier und Jetzt zu richten. Neben meditativen Übungen erteilen immer mehr Therapeuten den Rat, gegen Stress sportliche Betätigung einzusetzen. Als Faustregel gilt: Ein schneller, 30-minütiger Spaziergang jeden Tag löst den Überdruck im Kopf.
dysto-loges® S
In Phasen hoher Arbeitsbelastung, ungelöster Konflikte und düsterer Verfassung, erweist sich das homöopathische Medikament dysto-loges® S als segensreich. Indem es innere Unruhezustände, Angst- und Spannungsgefühle löst, sorgt es dafür, dass Körper und Seele regenerieren können. Der Mensch kann entspannen und ist den Einflüssen von Stressauslösern weniger stark ausgeliefert. Stressgefühle wie Erschöpfung, Nervosität, Grübelei und Einschlafstörungen verlieren ihre Intensität und Beständigkeit. Er kommt ins Gleichgewicht und zu neuer geistiger und körperlicher Energie. Beruhigend ist, dass dysto-loges® S nicht zu Gewöhnung oder Abhängigkeit führt und mit seinen fünf natürlichen Wirkstoffen gut verträglich ist.