Arnika (Arnica montana) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Die aromatisch duftende Pflanze hat einen krautigen Wuchs und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Zentimetern. Von Juni bis August trägt sie gelbe Blüten. Ihr Verbreitungsgebiet zieht sich von den Alpen über die Pyrenäen bis zum Balkan hin. Im Norden findet man Arnika in Südskandinavien und im Baltikum. Als Standorte bevorzugt sie saure und magere Wiesen sowie lichte Wälder, dabei dringt sie bis in montane Höhenlagen vor.

Wie wird Arnica montana in der Homöopathie verwendet?

Arnica montana ist eine altbekannte Heilpflanze. Die ätherischen Öle der Blüten wirken entzündungshemmend und antiseptisch. Zur äußeren Anwendung wird Arnica bei Verletzungen und rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt. In der homöopathischen Therapie ist Arnica als äußerst wirksames Mittel bei Verletzungen aller Art, vor und nach Operationen, bei Blutergüssen sowie Verstauchungen indiziert. Arnica  hilft zum einen bestehende Blutungen zum Stillstand zu bringen, zum anderen verbessert es die Durchblutung, z. B. bei Arteriosklerose.

Aufgrund seiner heilenden Wirkung auf das Blutgefäßsystem ist Arnica in venoLoges® Injektionslösung enthalten, wo es zur Besserung von Krampfaderleiden beiträgt.