Ginkgo biloba ist der älteste Baum der Welt und ein sogenanntes „lebendes Fossil“. Er wuchs bereits vor ca. 300 Millionen Jahren auf der Erde und hat sich seither nicht verändert. Ginkgo zeigt sich erstaunlich resistent gegen externe Störungen (Kälte, Trockenheit, Bakterien, Viren, Pilzbefall usw.). Die Pflanze hat zahlreiche geologische und klimatische Katastrophen überstanden. Heimisch ist der besondere Baum in China, er wird heute jedoch weltweit angepflanzt. Er kann ein Lebensalter von bis zu 1000 Jahren und eine Wuchshöhe von 40 Metern, in Einzelfällen auch höher, erreichen. Seine charakteristischen Blätter sind fächerförmig und haben parallel angeordnete Blattnerven. In der Mitte ist das Blatt mehr oder weniger tief eingeschnitten und dadurch zweilappig (biloba), was zu einer herzähnlichen Form führt. Ginkgo biloba gilt u.a. deshalb schon seit Goethe als Symbol der Liebe.

Die chinesische Heilkunst kann die Verwendung von Ginkgoblättern bereits 2.700 Jahre vor unserer Zeitrechnung belegen. Die Bäume galten als heilig und wurden deshalb in der Nähe von Tempeln als Tempelbäume angepflanzt. In Japan werden die geschälten Ginkgosamen noch heute beim Hochzeitsmahl als Glückssymbol verzehrt.

Aus den Blättern gewonnene Spezialextrakte zählen zu den Antidementiva. Sie sind bei Demenzerkrankungen, altersbedingten Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, arteriellen Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Schwindel und Tinnitus indiziert. Zu den Hauptwirkungen von Ginkgospezialextrakten zählen die Neuroprotektion, die Verbesserung von Gedächtnisleistung und Lernvermögen sowie die Förderung der zerebralen Neurotransmission und die Minderung altersbedingter Neurotransmissionsdefekte. Zudem fördern sie die Durchblutung und verbessern die Fließeigenschaft des Bluts.

Ginkgo biloba ist in der homöopathischen Potenzierung D4 in ginkgo-Loges® Injektionslösung enthalten.