Brahmi (Bacopa monnieri) wird aufgrund seines kleinen fleischigen Blattwerks auch als „Kleines Fettblatt“ bezeichnet. Die mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Braunwurzgewächse, mit weißen oder blassvioletten Blüten und satten dunkelgrünen Blättern, erreicht eine maximale Wuchshöhe von 15 cm. Beheimatet ist sie ursprünglich in Süd- und Südostasien, vor allem in Indien, und dort meist auf feuchten Untergründen in Wassernähe zu finden.

Verwendung von Brahmi in der TCM

Brahmi ist im indischen Ayurveda schon seit vielen Jahren bekannt und wird auch in der traditionellen chinesischen Medizin wegen seiner positiven Eigenschaften geschätzt. Es hemmt die Spaltung und damit Deaktivierung des Neurobotenstoffs Acetylcholin und trägt zum Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit bei.

Wichtige Inhaltsstoffe von Brahmi

Hauptsächlich die Blätter enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe: vor allem verschiedene Flavonoide (u. a. Luteolin und Apigenin), Saponine (Bacoside), Phytosterine, Triterpene und Alkaloide (bspw. Brahmin). Geerntet wird die Heilpflanze in kleinen Sträußen, die anschließend bei niedrigen Temperaturen und ohne direkte Sonneneinstrahlung getrocknet werden. Die gemahlenen Blätter werden zu Tee, Öl oder verzehrfertigem Pulver verarbeitet. Beliebt ist ihre Zugabe in Smoothies, allerdings kann der bittere Geschmack der Pflanze häufig nicht ausreichend überdeckt werden. Durch den Verzehr von Kapseln mit einer konzentrierten Extraktzubereitung lässt sich dieses Problem umgehen.