Chamomilla wird der homöopathische Wirkstoff genannt, der aus der echten Kamille gewonnen wird. Die Kamille (Matriciaria chamomilla oder Matriciaria recutita) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich in Süd- und Osteuropa sowie in Vorderasien beheimatet, tritt die Kamille heute in ganz Europa, Nordamerika und Australien auf. Die Pflanze gedeiht auf Äckern und Ödland, bevorzugt auf Lehm- und Tonböden. Sie dringt bis in die montane Höhenstufe vor. Die Kamille ist eine alte Heilpflanze, die für ihren ausgeprägten, angenehmen Duft bekannt ist.

Wie wird die Kamille in der Homöopathie verwendet?

Chamomilla wirkt beruhigend bei Menschen, die unruhig, reizbar, ärgerlich oder jähzornig sind und schnell zu Wutausbrüchen neigen. Darüber hinaus wird es bei Schmerzen eingesetzt, die mit einer reizbaren und weinerlichen Stimmung einhergehen. Bei kleinen Kindern hilft Chamomilla gegen Zahnungsbeschwerden, Ohrenschmerzen oder Koliken.

Aufgrund seiner beruhigenden Wirkung ist Chamomilla im Komplex-Homöopathikum dystoLoges® Injektionslösung enthalten, wo es gegen nervöse Verstimmungszustände hilft und die Nerven stärkt.