Carduus marianus,  die Mariendistel, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Das Distelgewächs wird bis zu 1,5 Meter hoch und blüht von Juni bis September. Zur Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln werden die Samen verwendet.

Wie wird Carduus marianus in der Homöopathie verwendet?

In der Homöopathie wird Carduus marianus vor allem in den Bereichen Leber, Galle und Pfortaderkreislauf eingesetzt. Der Wirkstoff ist unter anderem bei Hämorrhoiden, Lebererkrankungen, Vergiftungen der Leber, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden, Verstopfung, Kopfschmerzen, Übelkeit und Migräne indiziert.

Carduus marianus ist in venoLoges® Injektionslösung enthalten, wo es gemeinsam mit Aesculus (Rosskastanie) gezielt gegen venöse Stauungszustände, Hämorrhoiden und Krampfadern wirkt.

Der Extrakt aus den Früchten der Mariendistel wird Silymarin genannt und zum Schutz der Leber eingesetzt. Silymarin verändert die Zellmembran der Hepatozyten so dass Zellgifte nicht mehr in das Innere der Zellen vordringen können. Außerdem aktiviert es die Regeneration der Leber. Der Mariendistelfrüchte-Extrakt ist in silymarin-Loges® enthalten.