Die Passionsblume ist ein Kletterstrauch, der vorwiegend in den wärmeren Gegenden Mittel- und Südamerikas heimisch ist, aber auch in den tropischen Teilen Asiens und Polynesiens gedeiht. Ihre Blüten werden bis zu 8 Zentimeter groß, sind je nach Art weiß, violett bis rötlich und sehr dekorativ. Die Frucht der Passionsblume ist eiförmig und erinnert an einen kleinen, gelbfleischigen Apfel. Aufgrund ihrer ansprechenden Erscheinung ist die Passionsblume als Zierpflanze beliebt.

Doch genau so gerne wird sie auch als Heilpflanze eingesetzt. Die herausragendste Eigenschaft der Passionsblume ist ihre angstlösende Fähigkeit. Schon die Azteken Mittelamerikas verwendeten das Kraut der Passionsblume, um Ängste zu beheben sowie Nervosität und Unruhe jeder Art zu lindern. Im 15. Jahrhundert wurde die Pflanze von spanischen Missionaren entdeckt, die ihr vermutlich ihren Namen gaben.

Der lateinische Name der Passionsblume lautet Passiflora incarnata und setzt sich zusammen aus „passio“ (Passion) und „flor“ (Blume), also: „Blume der Passion“. „Incarnata“ bedeutet „die Fleisch Gewordene“. Die christlichen Einwanderer sahen in ihrer Blüte die Passion Christi dargestellt: Die 3 Narben symbolisieren dabei die Nägel, die 5 Staubbeutel die Wundmale und der Fadenkranz die Dornenkrone. Der gestielte Fruchtknoten stellt den Kelch dar.

Wie wird Passiflora incarnata in der Homöopathie verwendet?

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die beruhigende und krampflösende Wirkung der oberirdischen Teile entdeckt. Auch in der europäischen Heilkunde wird die Passionsblume wegen ihrer beruhigenden Wirkung geschätzt und etwa bei Schlafstörungen, Angstgefühlen und anderen nervös bedingten Gesundheitsbeschwerden eingesetzt.

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