Bei Procain handelt es sich eigentlich um ein Narkosemittel, ein Lokalanästethikum, das in unverdünnter Form zur örtlichen Betäubung z. B. in der Chirurgie oder Zahnheilkunde eingesetzt wurde. Die 1%-ige Verdünnung von Procain ist der klassische Wirkstoff in der Neuraltherapie.

Procain in der Neuraltherapie

Die Injektion von 1%-igem Procain bewirkt u.a. eine kurzzeitige Nervenblockade und setzt damit komplexe Regulationsmechanismen in den Zellen in Gang. Neben der direkten pharmakologischen Wirkung spielt dabei vor allem die Wirkung auf übergeordnete Regelkreise (z. B. Quaddelung in Reflexzonen) eine entscheidende Rolle. Auch krankheitsverursachende Störfelder können (z. B. durch Unterspritzung von Narben) aufgelöst werden.

Für den Einsatz in der Neuraltherapie bietet sich die Injektionslösung procain-Loges® 1 % an.