Silicium – als Kieselerde weit verbreitet

Silicium, auch Silizium geschrieben, ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Es liegt naürlicher Weise in gebundener Form vor. An Sauerstoff und Wasser gebunden lautet die Bezeichnung Kieselsäure. Oft findet man auch die Bezeichnung Kieselerde - dies ist ein Sammelbegriff für verschiedene Stoffe mit hohem Kieselsäuregehalt. Das Mineral kommt in vielen Gesteinsarten wie Sand, Quarz und Bergkristallen vor. Die glitzernden Teilchen im Meeressand sind die winzigen Kristalle des Siliciums. Pflanzen nehmen aus dem Boden das Silicium auf, die Halme aufrecht wachsender Pflanzen wie Gräser und Getreide, verdanken dem Silicium ihre Struktur und Elastizität. Der Ackerschachtelhalm enthält besonders viel Silicium.

Silicium – wichtiges Spurenelement im menschlichen Körper

In seiner Funktion ist Silicium einzigartig, weil es gleichzeitig für Festigkeit und Elastizität sorgt. Silicium ist auch natürlicher Bestandteil des Knochengewebes. Der menschliche Körper enthält etwa 20 mg Silicium je kg Körpermasse, bis zu 100 mg je Kilogramm in den Knochen, das sind ca. 1 bis 1,5 g im Gesamtkörper. Daneben kommt Silicium in allen Bindegewebsstrukturen, den Blutgefäßen, der Haut und den Haaren vor. Der Körper kann Silicium nicht selber bilden, sondern es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Mit dem Alter nimmt die Aufnahme1 und die Resorptionsfähigkeit2 von Silicium ab.

Silicium – als Kieselsäure hochkonzentriert und dem Körper verfügbar

Silicium aus mineralischen Quellen, (wie z. B. Sand), ist hoch konzentriert, kann vom Körper jedoch schlecht aufgenommen werden. Die Verfügbarkeit von Silicium aus pflanzlichen Quellen (z. B. Getreide, Gemüse und Obst, Tee aus Ackerschachtelhalm, - auch Zinnkraut genannt -, Hopfen und Gerste) ist häufig deutlich besser, jedoch ist hier die Konzentration geringer. In Wasser liegt Silicium allgemein als Monokieselsäure vor, die gut aufgenommen werden kann. In höheren Konzentrationen schließen sich die Moleküle jedoch zusammen, was die Aufnahme erschwert.

In duroLoges® wird die Kieselsäure auf besondere Art stabilisiert, so dass sie auch in höherer Konzentration als Monokieselsäure gut aufgenommen werden kann.

Eine Tagesdosis duroLoges® enthält 35 mg Kieselsäure, davon 10 mg Silicium.

1Jugdaohsingh R et al. Dietary silicon intake and absorption. Am J Clin Nutr 2002; 75:887–93
2 Holzer G und Holzer LA. Silizium in der Therapie der Osteoporose.J MINER STOFFWECHS 2008; 15 (2): 74-78