Die Spigelie auch Indianisches Wurmkraut genannt (lat. Spigelia anthelmia) gehört zur Familie der Brechnussgewächse (Loganiaceae). Ihren Namen verdankt sie dem berühmten Arzt und Pflanzenforscher Adrianus Spigelius, der die Pflanze im 17. Jahrhundert ausführlich beschrieb. Ursprünglich stammt die Spigelie aus Mittel- und Südamerika sowie Westindien. Dort wurde sie traditionell als Mittel gegen Würmer eingesetzt.  

Die einjährige Pflanze trägt eiförmige Blätter und pinkfarbene bis rote Blüten und wächst bis zu 60 cm hoch. Die Spigelie enthält Alkaloide und ist besonders im frischen Zustand sehr giftig. Sie verursacht heftigste, reißende Schmerzen im Gesicht, die zu einer Trigeminus-Neuralgie führen können.

Wie wird Spigelia anthelmia in der Homöopathie verwendet?

In der Homöopathie wird sie dem Ähnlichkeitsprinzip entsprechend, wonach Ähnliches mit Ähnlichem behandelt werden sollte, bei genau diesen Beschwerden eingesetzt. Die Spigelie hat sich vielfach bei der Behandlung von Trigeminus-Neuralgien bewährt.

Das homöopathische Komplexarzneimittel neuroLoges® nutzt die Wirkung der Spigelie und kombiniert sie als homöopathischen Inhaltsstoff Spigelia anthelmia D4 mit Colocynthis D4 und Toxicodendron quercifolium (Rhus toxicodendron). Dieser 3-fach Komplex kann helfen Nervenschmerzen (Neuralgien) wie z. B. Intercostal-Neuralgie, Neuralgien nach Herpes-Zoster Infektionen oder auch die Trigeminus-Neuralgie zu behandeln.  Darüber hinaus können Ischias-Beschwerden damit effektiv gelindert werden.