Melilotus officinalis, der Steinklee, ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler, der eine Wuchshöhe von bis zu zwei Meter erreicht. Die recht anspruchslose Pflanze bevorzugt sonnige Lagen und gedeiht auf trockenen, kalkreichen und leicht salzigen Böden in Europa und den gemäßigten Gebieten Asiens. Die Pflanze trägt von Mai bis September gelbe, duftende Blüten, die in länglichen Trauben angeordnet sind.

Die medizinische Wirkung des Steinklees wurde bereits früh genutzt. Galien, der Vater des pharmazeutischen Begriffs „galenisch“, beschrieb den Steinklee schon im 2. Jahrhundert nach Christus als krampflösend und betäubend bei Schwindel und Erbrechen.

Wie wird Melilotus officinalis in der Homöopathie verwendet?

Der Steinklee zählt heute zu den wichtigsten Heilpflanzen zur Behandlung venöser Erkrankungen. Hauptwirkstoff des Steinklees ist Cumarin, welches die Pflanze auch angenehm nach Waldmeister duften lässt. Die frischen oder getrockneten Blätter sowie die blühenden Triebe werden als pflanzliches Arzneimittel gegen Ödeme und als Venentonikum eingesetzt. Als homöopathisches Arzneimittel ist Melilotus ein wichtiger Wirkstoff gegen Krampfadern.

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