Der Wilde Indigo (Baptisia tinctoria) gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und ist ursprünglich in Nordamerika heimisch. Die Pflanze wird bis zu 1 m hoch, ist relativ kahl, hat kurz gestielte dreizählige Blätter und gelbe Schmetterlingsblüten. Der Name „Indigo“ bezieht sich also nicht auf die Blütenfarbe, sondern auf die Tatsache, dass die Blätter der Pflanze eine blau-färbende Wirkung haben, die schon von den Indianern genutzt wurde.
Sowohl der Gattungs- als auch der Artname beziehen sich auf die Farbgewinnung: Baptisia aus dem Griechischen: 'bapto' = färben und aus dem Lateinischen 'tinctoria' = malen, färben.

Die Pflanze hatte neben der Funktion als Färbemittel aber noch weitere nutzbringende Eigenschaften für die Einheimischen: Die jungen Sprossen wurden wie Spargel gegessen und die Wurzel als Arzneimittel verwendet. Der wilde Indigo diente zur Behandlung von Infektionen, zur Anregung des Immunsystems und wurde gegen Schlangenbisse eingesetzt.

Wie wird Baptisia (Wilder Indigo) in der Homöopathie verwendet?

In der modernen Medizin wird Baptisia als homöopathisches Arzneimittel verwendet. Zum Arzneimittelbild gehören hohes Fieber, Benommenheit und Zerschlagenheitsgefühl, sowie Halsentzündungen.

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