Die Zaunrübe (Bryonia) gehört zur Pflanzengattung der Kürbisgewächse. Zu ihrem Namen kam sie durch ihre dicke, rübenartige Wurzel. In Europa, Asien und Nordafrika sind etwa 12 verschiedene Arten beheimatet. Zaunrüben sind kräftige und sehr schnell wachsende Kletterpflanzen, deren Ranken bis zu 4 m hoch wachsen und andere Pflanzen komplett überwuchern können. Ihre Blütezeit ist zwischen Juni und September.
Die Beeren der Zaunrübe erhalten bei Reife eine rote oder schwarze Färbung und sind sehr giftig. Schon bei dem Verzehr einer geringen Menge kann das für ein Kind tödliche Folgen haben. Auf der Haut führt das Zerreiben der Beeren zu Reizungen und Blasenbildung. Aber auch alle weiteren Bestandteile der Pflanze wie Blätter, Ranken und Wurzeln sind giftig.

Wie wird Bryonia in der Homöopathie verwendet?

Die Zaunrübe hat in der Naturheilkunde eine lange Tradition und wurde schon im Altertum als Heilpflanze verwendet. Heutzutage wird sie nur noch in der Homöopathie medizinisch eingesetzt. Entsprechend verdünnt hat sich Bryonia besonders gegen akute entzündliche Prozesse mit Fieber und trockenen Schleimhäuten bewährt.

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