Von der Beschleunigung zur Entschleunigung

Sie fühlen sich müde und abgespannt, sitzen vor einem Berg von Arbeit oder haben das Gefühl weder Ihrem Job noch Ihrer Familie gerecht zu werden? Seien Sie beruhigt: Sie stehen mit Ihrem zermürbenden Alltagsstress nicht alleine da.
Jedoch ist körperlicher und seelischer Stress auf Dauer nicht gesund. Denn wer ständig gestresst ist, leidet unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Muskelzucken, Schwindel, Unruhe und Konzentrationsstörungen. Mit der Zeit können auch Herz-Kreislauf-Beschwerden auftreten, die sogar zum Herzinfarkt führen können. Um solche Konsequenzen zu vermeiden, ist es wichtig rechtzeitig etwas gegen den Stress zu tun und diesen nicht resigniert hinzunehmen. Im Gegenteil! Wir zeigen Ihnen, wie Sie den permanenten Stress im Alltag mit keinen Tricks bewältigen - oder wenigstens besser in den Griff bekommen können:

Entspannung lernen

Fest eingeplante Auszeiten und Entspannungstechniken sorgen für einen Ausgleich vom permanenten Stress. Versuchen Sie doch mal die Technik der Gedankenreise. Sie ist eine gute Einstiegsübung und klappt meist beim ersten Mal. Begeben Sie sich in eine angenehme Position, schließen Sie die Augen, konzentrieren Sie sich auf Ihre Wahrnehmung, z.B. wie ihr Atmen ein- und ausströmt. Tauchen Sie nun mithilfe Ihrer Fantasie in eine entspannte Situation in einem Urlaub ein. Reisen Sie innerlich an einen Ort, den Sie lieben und lassen ihn mit allen Sinnen zur inneren Realität werden. Neben der entspannenden Wirkung, steigern Sie so außerdem Ihre Konzentrationsfähigkeit.

Starker Körper, starker Geist

Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen, reichlich Obst, Gemüse und Wasser in Kombination mit regelmäßiger Bewegung sind die Basis für Belastbarkeit. Um stressbedingte Heißhungeranfälle zu vermeiden, essen Sie besser 5 kleine Mahlzeiten als 3 üppige. Essen Sie regelmäßig alle drei Stunden, so signalisieren Sie Ihrem Körper, dass immer genug Nahrung vorhanden ist und kein Anlass zur Panik (Heißhunger) besteht.

Gute Planung ist die halbe Miete

To-do-Listen helfen Prioritäten zu setzen und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Arbeiten Sie die Liste in der Reihenfolge Ihrer gesetzten Prioritäten ab und loben Sie sich selbst für erreichte Zwischenziele. Das Abhaken der erledigten Punkte am Ende des Tages führt zu dem inneren Wohlgefühl, trotz Stress einiges geschafft zu haben.

Permanente Erreichbarkeit durchbrechen

Trauen Sie sich! Durchbrechen Sie Gewohnheit und Pflichtgefühl: Schalten Sie Ihr Handy und Ihren Laptop für gewisse Zeiträume aus. So sorgen Sie für echte Erholung.

Gute Taten, gute Laune

Kleinigkeiten, wie jemandem die Tür aufzuhalten, genügen bereits um für gute Laune zu sorgen. Der vermutete Effekt dahinter ist: Die Ablenkung von sich selbst wirkt beruhigend und durch Zuwendung entsteht Nähe zu anderen. Dabei werden Hormone wie Oxytocin ausgeschüttet, die sich günstig auf die Stressreaktion im Körper auswirken.