Vitamin D ist ein lebensnotwendiger Stoff, der im menschlichen Körper wichtige Aufgaben übernimmt. Er ist unverzichtbar für gesunde Knochen und Zähne und unterstützt das Immunsystem bei der Abwehr von Infektionen. Bei Vitamin-D-Mangel, kann sich das Risiko für Osteoporose und dadurch Knochenbrüche, aber auch andere Erkrankungen wie häufige Infekte, Herz-Kreislauf-Leiden oder gar Krebs erhöhen.

Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann Vitamin D sowohl über die Nahrung aufgenommen, als auch mithilfe von Sonnenlicht (UV-B-Strahlung) vom Körper selbst gebildet werden. Ein Mangel scheint damit ausgeschlossen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass mehr als 60 % der Bundesbürger nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind! Ein solches Defizit kann sich in unspezifischen Symptomen wie Gliederschmerzen, Krämpfen, häufigen Infekten, Kreislaufproblemen, Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsproblemen äußern. Doch was sind die Ursachen für Vitamin-D-Mangel?

Ursachen für den Vitamin-D-Mangel

  1. Über die Nahrung wird zu wenig Vitamin D aufgenommen.
    Obst und Gemüse beispielsweise enthalten kaum Vitamin D bzw. das darin enthaltene Vitamin D kann vom Köper nicht in ausreichender Form verwertet werden. Gute Vitamin-D-Quellen sind dagegen u. a. Leber, fetter Fisch wie Lachs, Makrele und Hering sowie Eier, Butter und einige Käsesorten. Um ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein, müssten jedoch täglich große Mengen dieser Lebensmittel verzehrt werden. Eine einseitige, ballaststoffarme Ernährung wäre die Folge. So lässt sich der Vitamin-D-Bedarf über die Nahrung dauerhaft kaum decken.
  2. In Deutschland ist eine ausreichende Versorgung über das Sonnenlicht nicht gewährleistet.
    Vitamin D ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Sonnenvitamin“. Mit Hilfe der Sonnenstrahlung entsteht es in den Hautzellen aus einer Vorstufe, die dann in der Leber zunächst in eine inaktive, fettlösliche Speicherform umgewandelt wird. Diese kann vom Körper über mehrere Wochen im Fett- und Muskelgewebe gespeichert werden. Bei Bedarf wird die inaktive Form in den Nieren und in bestimmten Zellen in die aktive Form des Vitamin D umgewandelt. Damit sich die Vitamin-D-Speicher füllen, muss jedoch im Sommer ausreichend UV-B-Strahlung an die ungeschützte Haut gelangen. Im Winter leeren sich die Vitamin-D-Speicher dann wieder. Die wenigen Sonnenstunden im Winter sind zu kurz um diese wieder zu füllen – eine weitere Ursache für Vitamin-D-Mangel. Unser moderner Lebensstil, der sich vorwiegend in geschlossenen Räumen abspielt, reduziert zusätzlich die körpereigene Vitamin-D-Produktion. Eine stabile Versorgung wird so in unseren Breiten oft nicht erreicht. Die Folge: Vitamin-D-Mangel.

In der nachfolgenden Übersicht stellen wir Ihnen Risikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel vor.

Vitamin D-Mangel: Bin ich auch gefährdet? Die Risikogruppen im Überblick

Großstadtbewohner

In Großstädten wird die UV-B-Strahlung durch Smog und einen erhöhten Ozonanteil aus Abgasen abgeschirmt. Ist der Himmel dann noch mit Wolken bedeckt, gelangt nur noch UV-A-Strahlung an die Haut. Diese dringt zwar tief in die Haut, trägt aber nicht zur Vitamin-D-Bildung bei.

Büromenschen & Schichtarbeiter

Im Dunkeln aus dem Haus gehen, schnell rein ins Auto, den Tag im Büro vor dem PC arbeiten, in der Mittagspause schnell etwas in der Cafeteria essen, im Dunkeln nach Hause kommen. Für viele Menschen spielt sich ein Großteil des Alltags in geschlossenen Räumen ohne direktes Sonnenlicht ab. Besonders Schichtarbeiter, die nachts arbeiten und tagsüber schlafen, haben kaum Möglichkeiten ausreichend UV-B-Strahlung und damit Vitamin D aufzunehmen.

Generation „digital“

Mit den Freunden auf Facebook chatten, das Mittagessen bei Instagram posten, mit den Kumpels online Spiele zocken oder einfach vor dem Fernseher abhängen. Das geht bequem von der heimischen Couch aus. Studien1,2 zeigen, dass sich Kinder und Jugendliche heute kaum noch draußen bewegen und einen großen Teil ihrer Zeit zu Hause verbringen. Gerade im Kindes- und Jugendalter ist jedoch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D für das gesunde Knochenwachstum unabdingbar.

Senioren, Heimbewohner & Bettlägerige

Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, nach. Bereits ab dem 65. Lebensjahr kann diese auf weniger als die Hälfte reduziert sein. Bei Frauen in den Wechseljahren ist ein Vitamin-D-Mangel besonders kritisch, da durch die Hormonumstellung das Risiko für Osteoporose (Abbau von Knochensubstanz) ansteigt. Besonders aber Altenheimbewohner oder ältere Menschen, die ihre Wohnung nur noch selten oder gar nicht verlassen können, haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel.

Personen, die Cremes mit LSF verwenden oder ihre Haut mit Textilien bedecken

Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung, Vermeidung von Hautkrebs - es gibt viele gute Gründe „Sonnencremes“ zu verwenden. Viele Menschen verwenden mittlerweile das ganze Jahr über Hautcremes mit LSF und im Sommer Sonnenschutzmittel. Die Haut wird vor den unerwünschten Begleiterscheinungen der Sonne geschützt. Doch die für die Vitamin-D-Bildung notwendigen UV-B-Strahlen können nicht mehr in die Haut eindringen. Aber auch die Bedeckung der Haut v. a. mit dunklen Textilien verhindert ein Eindringen von Sonnenstrahlen. Auf Dauer kann so ein Vitamin-D-Mangel entstehen.

Menschen mit dunkler Hautfarbe

Dunkle Haut hat einen höheren Anteil an dem Pigment Melanin. Dieser schwarz-braune Farbstoff verringert die Fähigkeit der Haut Vitamin D herzustellen. Dunkelhäutige Menschen benötigen daher länger als hellhäutige Menschen, um Vitamin D zu bilden.

Raucher

Zigarettenfans aufgepasst! Laut einer aktuellen Studie3 haben Raucher niedrigere Vitamin D-Werte als Nichtraucher. Verbunden mit anderen Risikofaktoren wie Alter und Geschlecht, kann dies schnell zu einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung führen.

Übergewichtige

Menschen mit Übergewicht brauchen mehr Vitamin D als Normalgewichtige. Der Grund: Das Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert und steht dem Körper damit nicht direkt zur Verfügung. Wird dies nicht beachtet, kann es schnell zu einer Vitamin-D-Unterversorgung kommen.

Grunderkrankungen

Bei einigen Krankheiten ist der Vitamin-D-Bedarf erhöht. Dazu zählen z. B. Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, aber auch Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Erkrankungen der Galle. Aber auch durch die Einnahme von Medikamenten, wie bspw. Cortison, wird mehr Vitamin D benötigt. Hier ist das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel erhöht.

Vitamin-D-Unterversorgung effektiv und einfach vorbeugen

Da die Versorgung mit Vitamin D in unseren Breiten kritisch sein kann, stellen sich viele Menschen die Frage, wie sie einer Vitamin D-Unterversorgung vorbeugen können. Ernährungsexperten empfehlen eine tägliche Zufuhr von 20 µg (entsprechend 800 I.E.) Vitamin D. Das ist besonders einfach mit einem Nahrungsergänzungsmittel wie vitamin D-Loges® 5.600 I. E. möglich. vitamin D-Loges® 5.600 I. E. ist die Rundum-Versorgung mit Vitamin D3 für den Erhalt der Knochen, Zähne und Muskelfunktion sowie zur Unterstützung des Immunsystems. Dank der einzigartigen Technologie der innovativen Gel-Tabs wird die Aufnahme des Vitamin D3 unterstützt. Außerdem muss das Gel-Tab nur einmal wöchentlich eingenommen werden und der fruchtige Zitronengeschmack eignet sich für die ganze Familie, auch für Kinder ab 1 Jahr. Da der Körper in der Lage ist Vitamin D zu speichern, wird auch durch diese einmalige Wochendosis eine konstante Versorgung mit dem Sonnenvitamin gewährleistet.



1Graf, C. et al. Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und Konzentration im Kindesalter-Eingangsergebnisse des CHILT-Projektes, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Jahrgang 54(9), 2003
2Graf, C. et al.:Correlation between BMI, leisure habits and motor abilities in childhood (CHILT-Project). (2003) International Journal of Obesity (2004) 28, 22–26.