Wie Sie sich mit Wissen vor Erkältungen schützen

„Kind setz deine Mütze auf, sonst holst du dir eine Erkältung!“ oder „Halte die Hand vor den Mund, wenn du niesen musst“ – wer kennt sie nicht, die Ermahnungen der Eltern. Doch auch wenn die Ratschläge gut gemeint waren, stimmen sie eigentlich? Wir haben für Sie 10 Erkältungsmythen unter die Lupe genommen. Hier erfahren Sie, was auch heute noch richtig ist und welche Ansichten in die Mottenkiste gehören. Mit diesem Wissen gewappnet, können Sie sich effektiver vor Erkältungen schützen oder die typischen Beschwerden gezielter lindern.

10 Erkältungsmythen auf dem Prüfstand

Mythos 1: Erkältung kommt von Kälte!

Im Winter mit nassen Haaren vor die Tür zu gehen oder vom Herbstspaziergang mit kalten Füße nach Hause zu kommen, galt lange Zeit als sicheres Mittel eine Erkältung zu bekommen. Aber auch wenn es zunächst logisch erscheint, so einfach ist es dann doch nicht. Richtig ist, dass Kälte unsere Immunabwehr schwächen kann. Krankheitserreger, die Erkältungen hervorrufen - in den meisten Fällen Viren – haben dann leichteres Spiel. Ist der Körper aber daran gewöhnt Wärme über den Kopf zu verlieren, bleibt auch das Immunsystem stark. Wenn Sie aber sichergehen wollen, dass Ihr Abwehrsystem in Schuss bleibt, sollten Sie in der kalten Jahreszeit mit trockenen Haaren und Mütze vor die Tür gehen und vielleicht ein Paar Socken extra anziehen. Zusätzlich können Sie Ihr Immunsystem unterstützen, indem Sie eine Versorgung mit Basisnährstoffen wie bspw. Vitamin C, Vitamin D oder Selen und Zink sicher stellen.

Mythos 2: Iss Orangen, das schützt vor Erkältung!

Orangen enthalten viel wertvolles Vitamin C. Das wiederum erfüllt verschiedene Schutzfunktionen im Körper. Nehmen wir nicht ausreichend Vitamin C zu uns, wird das Immunsystem geschwächt. Durch Stress und eine einseitige, nährstoffarme Ernährung, kann der Bedarf unter Umständen nicht gedeckt werden. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, die Versorgung mit Vitamin C und damit auch das Immunsystem mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen.

Mythos 3: Du darfst die Nase nicht hochziehen!

Kinder werden häufig dazu ermahnt, ein Taschentuch zu benutzen anstatt das Nasensekret geräuschvoll in der Nase hochzuziehen. Häufig schnäuzen die Kleinen dann mit Innbrunst in das Schnupftuch. Das ist jedoch alles andere als sinnvoll. Durch den hohen Druck, der beim Naseschnäuzen entsteht, können die Krankheitserreger in die Stirn- und Nasennebenhöhlen gepresst werden. Dort verursachen sie dann Entzündungen. Außerdem werden auf Dauer die Nasenschleimhäute strapaziert, die austrocknen und dadurch einreißen können. Also Nase hochziehen erlaubt! Wem das dennoch zu unappetitlich ist, der sollte sanft ein Nasenloch nach dem anderen ausblasen. Übrigens: Ihr benutztes Taschentuch sollten Sie dann sofort entsorgen - und das am besten eigenhändig. Denn die im Nasensekret enthaltenen Erkältungsviren können vom Taschentuch auf die Hand übergehen. Andere Personen können sich so leicht anstecken. Und sollten Ihre Schleimhäute doch stark gereizt sein, kann Inhalieren mit Kamille, Salbei oder physiologischer Kochsalzlösung lindernd wirken.

Mythos 4: Küssen ist gut für das Immunsystem!

Das stimmt leider nicht ganz. Richtig ist: Beim Küssen werden durch den ansteigenden Puls Glückshormone wie Serotonin, Dopamin und Adrenalin ausgeschüttet. Und die unterstützen das Immunsystem. Richtig ist aber auch: Die hoch ansteckenden Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion (Speichel!) übertragen. Wenn Sie Ihre Liebsten küssen, ist es also sehr wahrscheinlich, dass Sie diese mit der Erkältung anstecken. Das kennen besonders Familien mit Kindern, in denen nach der ersten Erkältung eines Familienmitglieds bald alle flachliegen.

Mythos 5: Halte beim Niesen die Hand vor den Mund!

Weil Mama uns immer dazu ermahnt hat, halten wir auch heute noch beim Niesen oder Husten die Hand vor den Mund. Dabei ist das der sicherste Weg andere anzustecken. Die im Nasensekret und Speichel enthaltenen Erkältungsviren gelangen dadurch auf die Hände. Wäscht man diese nicht direkt im Anschluss, berühren sie z. B. Türklinken, Kaffeemaschinen oder andere Hände und verbreiten so die Krankheitserreger. Besser ist: In die Armbeuge niesen oder husten, notfalls auch ins Taschentuch - dann aber wiederum ans Händewaschen denken! Und nicht vergessen: Da wir uns unbewusst alle vier Minuten ins Gesicht fassen, ist die regelmäßige gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife zu jeder Zeit ein guter Schutz gegen die Ansteckung mit Viren und Bakterien.

Mythos 6: In der Sauna kannst du die Erkältung einfach ausschwitzen.

Waren Sie schon einmal mit einer Erkältung in der Sauna? Und, hat es Ihnen geholfen? Oder haben Sie sich danach nur noch schlapper und kränker gefühlt? Da Saunieren erwiesenermaßen das Immunsystem stärkt, glauben viele Menschen, dass es auch im Falle eines Infekts eine gute Idee ist. Doch das Gegenteil ist der Fall. Viren können nicht einfach ausgeschwitzt werden. Durch die Wärme können sich die Krankheitserreger aber schneller vermehren, wodurch der Infekt verstärkt wird. Dadurch steigt auch die Gefahr andere anzustecken. Das Herz-Kreislauf-System wird zusätzlich belastet, was insbesondere bei Infekten mit starken Kopf- und Gliederschmerzen kontraproduktiv ist.

Mythos 7: Grippe und grippaler Infekt sind dasselbe.

Eine Grippe und ein grippaler Infekt unterscheiden sich grundsätzlich - auch wenn die Bezeichnung etwas anderes vermuten lässt. Sie werden durch unterschiedliche Erreger verursacht und verlaufen unterschiedlich schwer. Charakteristisch für eine Grippe sind der plötzliche Krankheitsausbruch mit erkältungsähnlichen, aber stärker ausgeprägten Symptomen wie hohem Fieber und Schüttelfrost sowie Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen, Husten, Halsschmerzen, starker Mattigkeit, zum Teil auch Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. In der Folge können Komplikationen wie Kreislaufschwäche oder Entzündungen der Lunge und des Nervensystems auftreten. Bei kleinen Kindern und älteren Menschen kann die Grippe tödlich verlaufen. Ursache für die Grippe sind Influenzaviren, gegen die es jedes Jahr einen neuen Impfstoff gibt, weil sie außerordentlich wandlungsfähig sind. Ein grippaler Infekt (Erkältung) hingegen wird meist durch Erkältungsviren ausgelöst, verläuft deutlich milder und lässt sich nicht mit einer Impfung vorbeugen.

Mythos 8: Trink viel, das hilft bei Erkältung!

Trinken, trinken, trinken - so lautet ein gut gemeinter Ratschlag bei Erkältungen. Die Erkältung verschwindet dadurch zwar nicht schneller, aber die Erkältungssymptome werden gelindert. Ob Hühnersuppe, heiße Milch mit Honig, Ingwertee oder ein Aufguss mit Kamille - die Wärme tut Rachen und Körper gut. Bei Husten empfiehlt sich beispielsweise ein Thymian-Sud, der den Schleim löst, bei Fieber ein temperatursenkender Aufguss mit Lindenblüten oder Holunder. Trinken Sie jedoch nur so viel, wie es Ihrem Durstgefühl entspricht.

Mythos 9: Bloß kein Stress!

Auch wenn wir uns gründlich die Hände waschen, in die Armbeuge niesen oder uns ausreichend mit Nährstoffen versorgen - manchmal erwischt uns die Erkältung doch. Meist in, gern auch nach, herausfordernden beruflichen oder privaten Phasen. Denn anhaltender Stress schwächt das Immunsystem. Unbekannte oder besonders aggressive Krankheitserreger können nicht mehr erfolgreich bekämpft werden. Doch manchmal kann man Belastungen nicht aus dem Weg gehen. In Schweden vertraut man in diesen Stress-Situationen seit vielen Generationen auf Rhodiola rosea (Rosenwurz). Die adaptogene Wirkung des Rosenwurz-Extrakts (rhodioLoges®) hilft dem Körper sich Stress-Situationen besser anzupassen.

Übrigens: Auch Sport ist in gewisser Hinsicht Stress für den Körper. Durch die zusätzliche Beanspruchung kann die Genesung verzögert werden. Wenn sich eine Erkältung anbahnt oder Sie bereits erkrankt sind, sollten Sie bis zum Abklingen des Infekts auf Sport verzichten. Schonung bedeutet aber nicht zwangsläufig auch Bettruhe. Wenn Sie sich müde und schlapp fühlen oder gar Fieber haben, sollten Sie sich viel Schlaf und Erholung gönnen. Fühlen Sie sich hingegen ausgeruht, aber die Nase läuft und der Hals kratzt noch, ist ein Spaziergang an der frischen Luft oft wohltuender.

Mythos 10: Oma hat da ein Hausmittel, das hilft garantiert!

Immer wieder werden verschiedene Hausmittel als Wunderwaffe gegen Erkältungen angepriesen, aber was bringen sie wirklich? Fest steht: Die Ursache des Infekts können Sie nicht bekämpfen, dafür aber die Symptome lindern.

  • Bei Ohrenschmerzen sind beispielsweise Zwiebelauflagen wohltuend. Die ätherischen Öle der Knolle wirken antibakteriell und desinfizierend. Dafür die rohe oder erwärmte Zwiebel in Scheiben schneiden oder würfeln, anschließend in ein dünnes Küchentuch oder -papier wickeln. Dieses leicht zusammenpressen, damit der Zwiebelsaft herausläuft. Nun für eine halbe Stunde auf das Ohr legen.
  • Quarkwickel lindern Halsschmerzen und senken Fieber. Der Quark enthält phosphathaltiges Kasein. Über die Haut aufgenommen, wirkt es entzündungshemmend, abschwellend und stoffwechselanregend. Bei Halsschmerzen sollte er eher lauwarm als Halswickel verwendet werden. Bei Fieber kühlt der Quark die heiße Stirn, wenn die Flüssigkeit auf der Haut verdunstet.
  • Die Empfehlung bei Erkältungen einfach ein warmes Bier zu trinken, ist hingegen mit Vorsicht zu genießen. Der im Bier enthaltene Hopfen wirkt zwar aufgrund seiner ätherischen Öle und Bitterstoffe teilweise antibakteriell und beruhigend. Jedoch entzieht der Alkohol im Bier dem Körper Wasser und schwächt das Immunsystem zusätzlich. Greifen Sie daher zur alkoholfreien Variante: Mit ein bisschen Honig für den Geschmack und leicht erwärmt (nicht über 40 Grad) kann es den Schlaf fördern. Und dieser ist für die Genesung unerlässlich.

Sie hat‘s erwischt? Was Sie gegen die Erkältung tun können.

Jetzt heißt es einen Gang runter schalten. Hören Sie auf Ihren Körper: Braucht er Schlaf und Ruhe? Dann nehmen Sie sich bewusst Zeit zur Erholung. Schützen Sie sich und andere, indem Sie sich regelmäßig die Hände waschen. Die typischen Erkältungsbeschwerden Halsschmerzen, Fieber, Husten und Schnupfen lindert ein homöopathisches Arzneimittel wie toxiLoges® Tropfen und Tabletten. Die starken Heilpflanzen in toxiLoges® sind selektiv wirksam in allen Phasen der Erkältung. toxiLoges® Tabletten, ideal zum Lutschen für Kinder ab 2 Jahren, enthalten die vier Heilpflanzen Wilder Indigo, Eisenhut, Wasserdost und Brechwurz. toxiLoges® Tropfen als besonders starke Lösung für Erwachsene enthalten zusätzlich Chinarinde, Zaunrübe und Sonnenhut. Wilder Indigo und Chinarinde haben es auf Halsschmerzen abgesehen, der Eisenhut auf Fieber, Wasserdost und Zaunrübe auf Schnupfen und der Brechwurz auf Husten. Zusätzlich wirkt der Sonnenhut in allen Phasen der Erkältung immunstimulierend.