Kraft aus dem Meer

Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, kennt auch Omega-3-Fettsäuren. Allein im Internet existieren zahlreiche Seiten und Plattformen, die über die kleinen Helferlein berichten. Trotz der Informationsflut wissen viele Menschen jedoch nicht, für welche Vielzahl von Funktionen die gesunden Fette im menschlichen Organismus tatsächlich verantwortlich sind und wie sie eine ausreichende Omega-3-Fettsäuren-Versorgung sicherstellen. Dabei gilt: Gut informiert ist halb gewonnen. Denn die begehrten Fettsäuren machen sich rar und kommen in den am häufigsten verzehrten Lebensmitteln kaum vor. Für eine optimale Versorgung lohnt sich also ein Blick auf den Speiseplan.

Fit mit Fett!

Die Omega-3-Fettsäuren gehören zu den sogenannten essenziellen Nährstoffen. „Das bedeutet, sie sind lebensnotwendig für den Menschen, allerdings können sie vom Körper nicht eigenständig in ausreichender Menge hergestellt werden“, erläutert Dr. Uwe Schwenk, medizinisch-wissenschaftlicher Referent bei Dr. Loges, einem norddeutschen Familienunternehmen für innovative Naturheilkunde. Omega-3-Fettsäuren besitzen zahlreiche positive Eigenschaften: Der Körper benötigt sie für die Bildung von Zellmembranen, die jede Zelle umgeben, sowie für diverse physiologische Vorgänge zum Beispiel im Gehirn. Die gesunden Fettsäuren unterstützen auch das Herz-Kreislauf-System, wirken entzündungshemmend und schützen die gesunde Funktion der Augen. „Neue Studien zeigen, dass die mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch bei ADHS helfen können1“, weiß Dr. Uwe Schwenk zu berichten. Für das körperliche Wohlbefinden spielen Omega-3-Fettsäuren also eine signifikante Rolle in jeder Lebensphase. Wird der Körper nicht ausreichend mit den speziellen Fettsäuren versorgt, kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken.

Richtig versorgt

Da der menschliche Organismus die gesunden Fettsäuren nicht in ausreichendem Maß selbst produziert, ist eine Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren über die Ernährung unumgänglich. „Gesundheitsorganisationen empfehlen zwei Fischmahlzeiten pro Woche. Kaltwasserfische wie Lachs und Makrele sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Aber Hand aufs Herz: Wie viele Menschen halten diese Empfehlung wirklich ein?“, fragt Dr. Uwe Schwenk. Die Antwort: zu wenige. So ist der Verzehr von Fisch laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (2017) in den vergangenen zehn Jahren stark zurückgegangen2.  Die tägliche Ernährung eines Otto Normalverbrauchers enthält durchschnittlich zu wenige Lebensmittel, die ebendiese essenziellen Stoffe liefern: zu viel Fleisch statt Fisch, mehr Sonnenblumen- anstelle von Olivenöl sowie regelmäßig Fast Food. Einfache Veränderungen im Speiseplan sowie eine gezielte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln können Abhilfe schaffen. „Besonders wertvoll für den menschlichen Organismus sind die langkettigen und biologisch aktiven Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA), wie sie zum Beispiel in dem Komplexpräparat omega3-Loges® plus enthalten sind. Anders als die rein pflanzliche Alpha-Linolensäure müssen diese vom Körper nicht mehr umgewandelt werden“, erklärt Dr. Uwe Schwenk. „Beim Kauf sollten Verbraucher daher unbedingt auf die genaue Zusammensetzung der Präparate achten.“ Einen umfassenderen Ansatz zur Unterstützung eines gesunden Organismus bieten Präparate mit zusätzlichen Nährstoffen, wie z. B. Astaxanthin. Als starkes Antioxidans schützt es den Körper vor freien Radikalen und erhält gleichzeitig die Struktur der essenziellen Fettsäuren.

1www.researchgate.net/publication/318683060_Omega-3_Polyunsaturated_Fatty_Acids_in_Youths_with_Attention_Deficit_Hyperactivity_Disorder_ADHD_A_Systematic_Review_and_Meta-Analysis_of_Clinical_Trials_and_Biological_Studies
2www.dge.de/presse/pm/trends-im-lebensmittelverbrauch/.