In stressigen Zeiten der Fels in der Brandung

Stress ist im 21. Jahrhundert allgegenwärtig. Reizüberflutung, ständige Erreichbarkeit, berufliche und familiäre Mehrfachbelastung sowie Schlafmangel sind Faktoren, die den Stresslevel konstant hochhalten und oft nicht so leicht veränderbar sind.

Zu Beginn einer Stressphase reagiert der Körper mit erhöhter Leistungsfähigkeit. Dauert der Stress jedoch länger an, führt dies dazu, dass die Energiereserven erschöpft werden. Die Folgen können übermäßige Müdigkeit, Gefühle der Ohnmacht oder Schwächezustände sein. Viele Menschen versuchen dann mit Energie-Präparaten und Aufputschmitteln (wie Kaffee und Guarana) der Belastungssituation Herr zu werden. Damit kann zwar eine kurzfristige Leistungssteigerung erzielt werden, jedoch folgt darauf meistens ein Leistungseinbruch. Der Körper fällt wieder auf seinen erschöpften momentanen Zustand zurück.

Der andere Weg: Adaptogen Rosenwurz mit ausgleichender Wirkung

Um Belastungsphasen zu überstehen, verwenden die Skandinavier bereits seit Jahrhunderten Rosenwurz. Die Pflanze zählt zu den so genannten Adaptogenen. Sie stärken den Körper, ohne Leistungseinbruch danach, da sie keine Aufputschmittel sind. Doch was sind Adaptogene und wie schaffen sie das?

Die EMA (European Medicines Agency), Europäische Arzneimittel Agentur, hat einige Pflanzen als Adaptogene kategorisiert (u.a. Rosenwurz). Sie stärken die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber verschiedenen Stressauslösern1,2. Dank der Adaptogene kann sich der Körper belastenden und stressigen Situation anpassen (engl. to adapt, sich anpassen)3,4,5,6,7. Eines der am besten erforschten Adaptogene ist Rosenwurz. Die gelb blühende Pflanze sorgt dafür, dass sich der Körper auch während der Stresssituation im Gleichgewicht befindet – weil er sich der Situation angepasst hat. Als Folge benötigt er danach keine Erholungspause, die sich in einem Leistungseinbruch zeigen würde3,8.

Ein wacher, kühler Kopf – nicht nur bei Stress wichtig

Üblicherweise führen erhöhte Stresslevel zu Konzentrationsschwäche und häufig auch Reizbarkeit. Rosenwurz sorgt genau in solchen belastenden und stressigen Situationen für Ausgeglichenheit9. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass die Teilnehmer, die Rosenwurz eingenommen hatten, beim Anschauen aufregender Bilder – wie dem einer Vogelspinne – wesentlich entspannter waren, als die Kontrollgruppe ohne die wertvolle Heilpflanze10. Außerdem waren die Teilnehmer während eines Konzentrationstests deutlich wacher und aufmerksamer9,10. Denn das Dickblattgewächs lindert auch die aus Stress resultierende Müdigkeit und Erschöpfung11,12. So kann der Körper trotz Stress mit gewohnter Kraft konzentriert arbeiten.10

Wirkt schnell: Binnen eines Tages wieder Ordnung im Stress-Durcheinander

Das Beste ist: Bereits nach einem Tag reduziert Rosenwurz die Müdigkeit und das Schlafbedürfnis. Gleichzeitig werden Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit verbessert. Der vorhandene Stress kann besser kompensiert werden11,12,13,14. Ein schneller Wirkeintritt ist für Menschen, die gerade in Stressphasen alles geben möchten und müssen, besonders wichtig13. Rosenwurz ist sehr gut verträglich15,16 und es wurden - im Gegensatz zu vielen Aufputschmitteln - keine Nebenwirkungen oder Abhängigkeitspotenziale beobachtet17.

Nachhaltiger Anbau: Für den Schutz der seltenen Pflanze und für die eigene Gesundheit

Rosenwurz wird seit Jahrhunderten zur Stärkung in Belastungsphasen besonders in Skandinavien und Russland verwendet. Doch der Bestand nimmt dramatisch ab. Wildsammlungen sind in vielen Ländern streng limitiert oder sogar gänzlich verboten. Aus diesem Grund sollte die seltene Pflanze aus kontrolliertem Anbau und nicht aus teilwiese illegalen Wildsammlungen stammen. Dadurch werden Ökosystem und der natürliche Bestand geschont. Auch ein Anbau innerhalb Europas ist wichtig. Denn nur die hier geltenden Standards stellen einen reinen Extrakt mit einer hohen Qualität der Pflanzeninhaltstoffe sicher. Außerdem sollte das Produkt in der Apotheke gekauft werden, denn nur hier kann man bezüglich der Herkunft und der Einhaltung der Qualitätsstandards ganz sicher sein.

1Schulz, V, Hänsel, R: Rationale Phytotherapie. Rategeber für die ärztliche Praxis, 3; 1996: 301ff
2Panossian A et al.: Plant adaptogens III. Earlier and more recent aspects and concepts on their mode of action. Int. J. of Phytomedicine, 1999; 6 (4): 287-300
3Panossian A: Understanding adaptogenic activity: specificity of the pharmacological action of adaptogens and other phytochemicals, 2017; 1401 (1):49-64.
4Meerson, F: Adaptation, stress and prophylaxis; 1984.
5Olsson, EMG. et al.: A randomised, double-blind, placebocontrolled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of the roots of Rhodiola rosea in the treatment of subjects with stressrelated fatigue; 75, (2), 2009: 105–112.
6Panossian A, G Wikman: Evidence-Based Efficacy of Adaptogens in Fatigue, and Molecular Mechanisms Related to their Stress-Protective Activity. In: Current Clinical Pharmacology; 4, (3):198–219
7Spasov, A A et al.: A double-blind, placebo-controlled pilot study of the stimulating and adaptogenic effect of Rhodiola rosea SHR-5 extract on the fatigue of students caused by stress during an examination period with a repeatedlow-does regimen. In:  Phytomedicine 7, (2), 2000: 85–89.
8European Medicines Agency: Reflection Paper on the adaptogenic concept, 2008: 3f
9Hovhannisyan et al.: Efficacy of Adaptogenic Supplements on Adapting to Stress: A Randomized, Controlled Trial; 4:4, 2015
10Dimpfel W: Neurophysiological Effects of Rhodiola Rosea Extract Containing Capsules (A double-blind, randomised, placebo-controlled study) Interant. J. of Nutr. An Food Sc. Pub online 2014
11Olsson, EMG. et al.: A randomised, double-blind, placebocontrolled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of the roots of Rhodiola rosea in the treatment of subjects with stressrelated fatigue; 75, (2), 2009, 105–112
12Spasov, A A et al.: A double-blind, placebo-controlled pilot study of the stimulating and adaptogenic effect of Rhodiola rosea SHR-5 extract on the fatigue of students caused by stress during an examination period with a repeatedlow-does regimen. In: Phytomedicine; 7, (2), 2000: 85–89
13Darbinyan V et al.: Rhodiola rosea in stress induced fatigue – a double blind cross-over study of a standardized extract SHR-5 with a repeated low-dose regimen on the mental performance of healthy physicians during night duty. Phytomedicine 2000; 7(5): 365-371
14Shevtsov, V A et al.: A randomized trial of two different doses of a SHR-5 Rhodiola rosea extract versus placebo and control of capacity for mental work. Phytomedicine 2003; (10): 95-105
15Panossian A et al.: Plant adaptogens III. Earlier and more recent aspects and concepts on their mode of action. Int. J. of Phytomedicine, 1999; 6(4), 287-300
16Panossian A, G Wikman: Evidence-Based Efficacy of Adaptogens in Fatigue, and Molecular Mechanisms Related to their Stress-Protective Activity. In: Current Clinical Pharmacology; 4, (3), 198–219
17European Medicines Agency: Reflection Paper on the adaptogenic concept, 2008: 3f

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