Gründe für Unterversorgung mit B-Vitaminen sind vielfältig

Die Zahlen sind besorgniserregend: Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind rund ein Viertel aller Deutschen über 65 Jahren nicht ausreichend mit Vitamin B12 versorgt. Und auch von einem B1-Defizit sind laut Nationaler Verzehrstudie 21 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen betroffen1. Zwar spielt das Alter eine große Rolle bei Mangelzuständen – allerdings gibt es noch zahlreiche andere Faktoren, die einen erhöhten Bedarf der wichtigen B-Vitamine zur Folge haben.

Erhöhter Vitamin B-Bedarf durch Stress, Zigaretten und Alkohol

Besonders in stressigen Zeiten verliert der Körper B-Vitamine. Gerade in Deutschland scheint eine mentale Belastung ein weit verbreitetes Problem zu sein: Denn immerhin fühlen sich mehr als die Hälfte der Menschen hierzulande manchmal oder sogar häufig gestresst2. Eine erhöhte Produktion von Serotonin und Adrenalin, wie sie in Stresssituationen vorkommt, verbraucht dabei besonders viel Vitamin B12. Auch Raucher und Menschen, die häufig Alkohol konsumieren, leiden nicht selten unter einem B-Vitamin Mangel, denn diese vermeintlichen Genussmittel bedeuten für den Körper zusätzlichen Stress.

Ernährungsbedingte Mangelerscheinungen

Da Vitamin B12 vor allem in Fisch, Fleisch, Innereien sowie Milchprodukten enthalten ist, sollten Vegetarier regelmäßig ihren Vitamin-B-Spiegel überprüfen lassen. Noch wichtiger ist diese Untersuchung für Veganer. Während Vegetarier einen Teil ihres Bedarfs über Eier und Käse abdecken können, sind Veganer auf eine Vitamin-B-Supplementierung angewiesen.

Vorsicht bei bestimmten Medikamenten

Es gibt allerdings auch B-Vitamin-Räuber, die sich nur bedingt beeinflussen lassen. So entzieht Diabetes dem Organismus wichtige Stoffe, wie eine Studie der Universität Warwick demonstriert. Die Autoren stellten fest, dass Betroffene einen Großteil des aufgenommenen Vitamin B1 ungenutzt wieder ausscheiden3. Und nicht nur das: Laut einer Untersuchung des National Health and Nutrition Examination Surveys (NHA-NES) weisen Patienten, die das blutzuckersenkende Medikament Metformin einnehmen, häufig erniedrigte Vitamin-B12-Werte auf4. Neben Metformin, dem am häufigsten eingesetzten Arzneimittel bei Diabetes, können auch andere Medikamente für einen Mangelzustand verantwortlich sein. Beispielsweise haben Frauen, die „die Pille“ einnehmen, einen niedrigeren Vitamin-B-Spiegel5. Des Weiteren hemmen Medikamente gegen Sodbrennen die Aktivitäten der sogenannten Belegzellen, die die Verwertung von Vitamin B12 aus der Nahrung überhaupt erst ermöglichen.

B-Vitamine sind für die Gesundheit unersetzlich

Vitamine kann der Körper nicht selbst bilden. Sie müssen also im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung dem Organismus in ausreichender Menge zugeführt werden. Und das ist essenziell, denn gerade die Vitamine des B-Komplexes tragen maßgeblich zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. So sind sie wichtiger Teil des Fett- und Eiweißstoffwechsels und damit für die Funktion von Haut, Schleimhäuten, Nerven, Herz-Kreislauf-System sowie Magen-Darm-Trakt unersetzlich. Besonders die Vitamine B1, B3, B5, B6, B12 und das komplexnahe Vitaminoid Inositol haben einen positiven Einfluss auf die Psyche, die Belastbarkeit und die Gedächtnisleistung . Ein Mangel an Vitamin B12 kann beispielsweise zu einer Schädigung der Nerven oder zu einer Blutarmut führen.

Zusammen sind sie stark

Die Funktionen der B-Vitamine sind im Stoffwechsel eng miteinander verzahnt, daher ist eine ausreichende Versorgung mit allen Vitaminen des B-Komplexes empfehlenswert. vitamin B-Loges® komplett enthält alle acht Vitamine des B-Komplexes und das für den Körper in sehr gut verwertbarer Form. Darüber hinaus verfügt das Präparat über die komplexnahen Vitaminoide Cholin, Inositol und Pangamsäure. Vor allem Pangamsäure ist ein echtes Multitalent, denn sie unterstützt die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper.

Um den Körper rundum mit allen B-Vitaminen zu versorgen, ist eine Tablette vitamin B-Loges® komplett täglich ausreichend.

1Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Hrsg.),   Nationale Verzehrsstudie II. Karlsruhe, 2008
2www.tk.de/resource/blob/2026630/9154e4c71766c410dc859916aa798217/tk-  stressstudie-2016-data.pdf
3Thornalley PJ et al.: Diabetologia 2007; 50: 2164-2170
4Reinstatler L et al.: Diabetes Care 2011; 35: 327-333
5Riedel B et al.: Status Clinical Chemistry 2005; 51: 778-781
6David O. Kennedy, B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy - A Review. Nutrients 2016, 8, 68; doi:10.3390/nu8020068