Noch immer nicht in aller Munde

Dass Vitamin D eine äußerst wichtige Substanz für unseren Körper ist, die an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, ist hinlänglich bekannt. Auch nicht neu ist, dass wir in Mitteleuropa mit unseren modernen Lebensgewohnheiten kaum in der Lage sind, ausreichend Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen oder mit Hilfe des Sonnenlichtes in der Haut zu produzieren.
Die Folge: Bis zu 80 % aller Deutschen weisen einen schlechten Vitamin-D-Status auf. Und das nicht nur, weil wir uns kaum mehr ungeschützt im Freien aufhalten. Eine Vielzahl an Faktoren kann den Vitamin-D-Status negativ beeinflussen.

Risikofaktor Alter

Mit zunehmendem Alter ist der Körper immer weniger in der Lage, ausreichend Vitamin D über die Haut zu synthetisieren. Menschen über 70 Jahren produzieren beispielsweise nur noch ca. 25-30 % der ursprünglichen Menge. Grund hierfür ist die Beschaffenheit der Haut selbst, aber auch ein Rückgang der Menge des Ausgangsstoffes 7-Dehydrocholesterol in der oberen Hautschicht, aus dem unter Sonneneinstrahlung Vitamin D entsteht.

Risikofaktor Übergewicht

Vitamin D lagert sich besonders gerne in Fettpölsterchen ab, wird dort vermehrt abgebaut und fehlt somit dem Organismus. Zudem scheint das „Pro-Hormon“ das Körpergewicht auch direkt zu beeinflussen: Ein Vitamin-D-Mangel kann die Einlagerung von Körperfett begünstigen, das Hungergefühl steigern und die Fettver-brennung hemmen1,2,3,4. Ein Teufelskreis, der schnell in einer ernsten Mangel-Situation endet. Und jegliche Diät-Vorhaben zunichtemacht.

Risikofaktor Hautfarbe

Dunkelhäutige Menschen sind besser vor der Sonneneinstrahlung geschützt. Dieser natürliche Vorteil hat allerdings auch eine Schattenseite: Das Melanin in der Haut verhindert, dass ausreichend UV-B-Strahlen in die Haut gelangen, um die Vitamin-D-Produktion zu aktivieren. So bilden beispielsweise Schwarzafrikaner in Europa nur etwa ein Viertel der Menge an Vitamin D, die der Organismus eines Mitteleuropäers in der gleichen Zeit bilden kann.

Risikofaktor Sonnenschutz und Textilien

So wichtig ein ausreichender Sonnenschutz für die Hautgesundheit ist, so hinderlich ist er für eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung. Da mittlerweile auch viele Tagescremes und Körperlotionen einen Lichtschutz enthalten, wird die körpereigene Vitamin-D-Produktion auch außerhalb des Sommerurlaubs unterbunden – selbst, wenn wir uns viel im Freien aufhalten. Das gilt auch für dicht gewebte Textilien, insbesondere wenn diese, wie bei Verschleierungen, große Teile des Körpers bedecken.

Risikofaktor Jahres- und Tageszeit

Durch den veränderten Sonnenstand im Winterhalbjahr reicht die Strahlung von Ende September bis Ende März nicht aus, um Vitamin D in der Haut zu produzieren. Gleiches gilt in der Sommerzeit für die Zeit zwischen 15 und 10 Uhr.
Lediglich um die Mittagszeit reicht der Sonnenstand aus, um die körpereigene Synthese anzukurbeln. Wer also nicht regelmäßig die Mittagspause nutzt, um Sonne zu tanken, riskiert einen Vitamin-D-Mangel.

Nahrungsergänzung – aber richtig!

Aufgrund der beschriebenen Unwägbarkeiten empfehlen Ernährungsexperten bei mangelnder Sonnenbestrahlung mittlerweile täglich 800 I.E. Vitamin D (ent-spricht 20 Mikrogramm) zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Vitamin D ist ein fettlöslicher Stoff und kann im Körper gespeichert werden. Daher bieten sich Präparate an, die direkt eine Wochendosis des Sonnenvitamins enthalten. So kann ein gesunder Vitamin-D-Spiegel erhalten werden, ohne jeden Tag an die lästige Einnahme denken zu müssen. Nur vitamin D-Loges® 5.600 I.E. (ausschließlich in der Apotheke erhältlich) enthält die empfohlene Wochendosis in einem innovativen Gel-Tab zum Lutschen oder Kauen. Der leckere Zitronengeschmack schmeckt Kindern ab einem Jahr und der ganzen Familie.
 

1 www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29055024
2 ajcn.nutrition.org/content/85/1/54.abstract
3 www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12519845
4 ajcn.nutrition.org/content/early/2014/03/12/ajcn.113.073734.stract