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Libidoverlust

Libidoverlust

Flaute im Bett? Darüber will eigentlich keiner so richtig reden. Doch jeder fünfte Mann ist (zeitweise) von einem Libidoverlust betroffen, bei Frauen ist es sogar jede dritte - oft führt das zu Frustration beim jeweiligen Partner. Dass der Spaß zu zweit aber meist nicht an mangelnder Attraktivität scheitert liegt deshalb wohl klar auf der Hand. Bloß woran liegt es dann? Wie kommt die sexuelle Unlust in unsere Schlafzimmer? Ist es vielleicht möglich die Libido wieder zu aktivieren?

Libidoverlust – nicht nur ein Frauenproblem

Von einem Libidoverlust sprechen Mediziner, wenn eine Person keinerlei Anzeichen von sexueller Lust und sexuellem Begehren zeigt. Dies kann Frauen ebenso wie Männer betreffen. Obwohl sexuelle Unlust aufgrund verschiedener Gewohnheiten nur sehr schwer zu definieren ist, gibt es Hinweise darauf, dass Frauen häufiger unter einem Libidoverlust leiden, als Männer dies tun. So bekundeten bei verschiedenen Umfragen in etwa 30 Prozent der befragten Frauen zwischen 18 und 59 Jahren nur wenig Interesse für Sex aufzubringen. Bei Männern klagen hingegen nur etwa 17 Prozent über einen Verlust der Libido.

Ein Libidoverlust ist eine sexuelle Funktionsstörung und kann sowohl schleichend als auch plötzlich in das Leben eines Betroffenen treten. Des Weiteren bedeutet eine eingeschränkte Libido nicht, dass dieser Zustand unumkehrbar ist, in vielen Fällen ist ein Libidoverlust nur vorübergehend.

Welche Ursachen können zu einem Libidoverlust führen?

Häufige Ursachen für eine Einschränkung der Libido, beziehungsweise für einen Libidoverlust können zum Beispiel folgende Auslöser sein:

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Gefäß- und Herzkrankheiten
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Diabetes
  • Leberzirrhose
  • Nierenschwäche
  • Depressionen
  • Stress
  • Medikamente
  • Nierenschwäche

 

Für Störungen der Libido können demnach sowohl physische Krankheiten als auch psychische Gründe ursächlich sein. Die Gründe für eine verminderte Libido sind also sehr vielfältig. Darüber hinaus gibt es noch weitere geschlechtsspezifische Merkmale und Gründe, welche die Libido beeinflussen können.

So haben Frauen in den ersten Wochen nach einer Geburt sehr häufig eine verminderte Libido, was in der Regel aber nur vorübergehend ist und nur selten zu einem dauerhaften Libidoverlust führt.

Weitere Gründe für eine Einschränkung der Libido, von denen Frauen betroffen sind, haben ihren Ursprung oft in gynäkologischen Erkrankungen wie Scheidentrockenheit oder Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs (Dyspareunie).

Bei Frauen kann auch eine verminderte Östrogenproduktion in den Wechseljahren zu einem Libidoverlust führen und dazu beitragen die Lust auf Sex zu verlieren.

Bei Männern hingegen kann es altersbedingt zu einer verminderten hormonellen Aktivität in den Hoden kommen, wodurch genauso wie durch Erektionsprobleme ein Libidoverlust eintreten kann.

Für Probleme mit der Libido gibt es verschiedene Therapieansätze

Wie eine Störung der Libido behandelt wird, hängt sehr maßgeblich davon ab, welche Gründe ursächlich für den Libidoverlust sind. Wenn eine physische Krankheit der Auslöser für die vorliegende Störung der Libido ist, kann eine Behandlung dieser auch dazu führen, dass die Libido wieder angeregt wird.

Bei einer psychischen Ursache für eine Dysfunktion der Libido kann eine entsprechende Behandlung durch einen Therapeuten sinnvoll sein. Wenn man aufgrund von Einschränkungen der Libido bei einem Arzt vorstellig wird, kann davon ausgegangen werden, dass dieser zunächst in einem ausführlichen Gespräch die individuelle Lebenssituation klärt, bevor weitere Untersuchungen folgen.

 

Tipp: Grundsätzlich sollten Sie bei einer gestörten Libido ruhig bleiben und sich nicht unter Druck setzen, da dies die Probleme nur verschärft. Offene Gespräche mit dem Partner und der Besuch eines Arztes sind normalerweise am hilfreichsten, um den Auslöser zu finden.

 

Neben Stress und psychischen Erkrankungen können zum Beispiel auch eingenommene Medikamente zu einem Verlust der Libido führen. Aus diesem Grund wird ein Mediziner sich im ersten Gespräch wegen Einschränkungen der Libido immer darüber informieren, welche Medikamente der zu Behandelnde einnimmt.

Aufgrund der Vielfalt verschiedener Ursachen für die Einschränkung der Libido gibt es auch zahlreiche Untersuchungen, die dabei helfen können, die Ursache für einen Libidoverlust herauszufinden, wie zum Beispiel folgende:

  • Urintest
  • Laparoskopie
  • Blutuntersuchung
  • Kernspintomografie
  • Lumbalpunktion

 

Wenn durch das Vorgespräch und gegebenenfalls weitere Untersuchungen herausgefunden werden konnte, wodurch die Probleme mit der Libido ausgelöst wurden, kann eine entsprechende Therapie oder Umstellung geplant werden. So reicht es bei Störungen der Libido, die durch Medikamente verursacht wurden, oftmals aus, das betreffende Präparat durch ein anderes, eventuell sogar naturheilkundliches Medikament auszutauschen.

Die Naturheilkunde kann bei einem Libidoverlust wichtige Dienste leisten

Auch im Bereich der Naturheilkunde gibt es Präparate, die sich dazu eignen die Libido zu steigern und auf eine schonende Art und Weise die Lust wiederkehren zu lassen. Um das richtige homöopathische Mittel zu finden und die Libido wieder zu stimulieren, sollte entweder ein erfahrener Heilpraktiker hinzugezogen werden oder ein pflanzliches Mittel gewählt werden, welches in der Selbstmedikation unbedenklich ist – hier eignet sich besonders die Damiana als traditionelle Heilpflanze.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.