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Arthritis

Arthritis

Das Gelenk schmerzt bei jeder Bewegung. Es fühlt sich warm an und ist häufig stark geschwollen. Letztendlich treten bei einer Arthritis alle typischen Beschwerden einer starken Entzündung auf - und dies häufig wiederholt in sogenannten Schüben. Eine Arthritis schränkt die Beweglichkeit stark ein und damit auch die Lebensqualität des betroffenen Patienten. Rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, können bei einer Arthritis aber langfristige Gelenkschäden häufig vermieden werden. Neben den Standardtherapien der Schulmedizin spielt die naturheilkundliche Behandlung vor allem bei chronischen Verläufen der Arthritis eine wichtige Rolle.

Was spielt sich bei einer Arthritis im Gelenk ab?

Die Arthritis wird häufig mit einer Arthrose verwechselt. Es handelt sich aber hierbei um eine Gelenkentzündung und nicht wie bei der Arthrose um einen Gelenkverschleiss. Eine Arthrose kann ebenfalls mit Phasen akuter Entzündungszustände einhergehen - eine Arthritis wird jedoch in den meisten Fällen durch Infektionen, Immun- oder Stoffwechselerkrankungen ausgelöst. Tritt die Entzündung plötzlich auf, handelt es sich um eine akute Arthritis. In schweren Fällen entsteht bei der Arthritis ein Gelenkerguss. Dabei sammelt sich Eiter und Flüssigkeit im betroffenen Gelenk an. Bei diesen sich häufig wiederholenden Entzündungsprozessen nimmt der Gelenkknorpel dauerhaft Schaden.

Leidet ein Patient unter einer chronischen Form der Arthritis, ist häufig mit einem langwierigen Krankheitsverlauf zu rechnen. Hier besteht die große Gefahr, dass sich das betroffene Gelenk durch die Arthritis verformt und die Beweglichkeit dauerhaft eingeschränkt ist. Diese irreversiblen Schäden der Arthritis gilt es durch eine geeignete und vor allem rechtzeitig eingeleitete Therapie unbedingt zu vermeiden.
 

Typische Symptome bei Arthritis:

  • Schmerzen
  • Rötung
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • eingeschränkte Beweglichkeit

Die vielfältigen Arten und Ursachen einer Arthritis

Oft geht die Arthritis mit einer Schwellung des betroffenen Gelenks, Rötungen und Gelenkschmerzen einher. Sie kann allerdings durch ganz verschiedene Ursachen entstehen. Folgende Arten der Arthritis werden dabei unterschieden:

Rheumatoide Arthritis: Das Immunsystem zerstört das Gelenk

Die rheumatoide Arthritis, auch Gelenkrheuma genannt, ist eine Autoimmunerkrankung. In diesem Fall hält das Immunsystem die Gelenkinnenhaut für körperfremd und löst somit eine überschießende Immunreaktion aus, die zu der Arthritis im Gelenk führt.
 

Infektiöse Arthritis: Wenn Viren und Bakterien ihr Unwesen treiben

Unterschiedliche Erreger können direkt am Gelenk eine Arthritis verursachen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Arthritis durch Staphylokokken und Streptokokken
  • Arthritis durch Chlamydien
  • Borrelien können eine sogenannte Lyme-Arthritis auslösen
  • Arthritis durch Virusinfektionen wie Hepatitis B, Mumps oder Röteln

 

Arthritis bei Stoffwechselerkrankungen

Ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut kann durch die Kristallablagerungen eine Arthritis verursachen.
 

Arthritis durch Verschleiß der Gelenke

Ein natürlicher Verschleiß der Gelenke löst ebenfalls eine Arthritis aus.
 

Arthritis als begleitendes Symptom von Krankheiten

Eine Arthritis kann als begleitendes Symptom bei der Psoriasis (Schuppenflechte) und den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auftreten.

Patienten mit Arthritis profitieren von der Naturheilkunde

Mit Hilfe der Pflanzenheilkunde lässt sich das Krankheitsbild der Arthritis effektiv und schonend lindern. Für Borretsch, Katzenkralle und Nachtkerze ist eine Wirksamkeit gegen Arthritis in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Vor allem Gamma-Linolensäure-haltige Öle wie Nachtkerzen- und Borretschsamenöl sind zur Symptomlinderung bestens geeignet. Die Heilpflanzen stehen zur äußerlichen Anwendung den Patienten in Form von Badezusätzen, Umschlägen oder Salben zur Verfügung. Für die innere Einnahme eigenen sich Kapselformen und Tees.

Eine große Heilkraft wird auch den homöopathischen Pflanzen Sumpfporst, Giftsumach und Ameisensäure nachgesagt. Sie helfen sowohl bei akuten als auch chronischen Gelenk- und Muskelschmerzen. Herbstzeitlose, Lebensbaum, Lithium und Sauerdorn unterstützen normale Stoffwechselvorgänge – sie werden bei Gelenkentzündungen eingesetzt, die durch Stoffwechselstörungen entstanden sind.
 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.