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Alles furchtbar? Denken Sie sich glücklich!

Alles furchtbar? Denken Sie sich glücklich!

Optimist zu sein ist nicht immer einfach. Schon gar nicht inmitten einer anhaltenden Pandemie, in der sich das heiß ersehnte Licht am Ende des Tunnels schon mehrmals als entgegenkommender Zug entpuppt hat, der alle Hoffnungen auf ein baldiges Ende gnadenlos überrollte. Statt positiver Gedanken kommen da eher negative Gefühle wie Angst, Wut, Ärger, Frustration und manchmal sogar Verzweiflung auf. Verwunderlich ist das nicht, nur: Negative Gefühle vergeuden wertvolle Energie und nützen wenig.

Optimismus ist die halbe Miete

Wer sich in den letzten Monaten vergeblich bemüht hat, sein durch die Pandemie aus der Bahn geratenes (Gefühls-)Leben mit Angst, Ärger oder Wut unter Kontrolle zu bringen, sollte es stattdessen einmal mit Optimismus versuchen. Die äußeren Umstände werden sich dadurch nicht ändern – ein hartgesottenes Virus lässt sich kaum von positiven Gedanken verscheuchen – die innere Einstellung zum Leben aber sehr wohl. In einer Situation wie dieser kann das schon eine Menge bewirken.

 

Optimismus bedeutet, die Welt von der positiven Seite zu betrachten und von der Zukunft Gutes zu erwarten. Nun hat man derzeit allzu oft das Gefühl, das Positive mit der Lupe suchen zu müssen, während man bei jedem Schritt über etwas Negatives stolpert. Im Grunde ist das aber nur eine Frage der Wahrnehmung: Erwarte ich, Positives zu sehen, nimmt mein Gehirn alles Schöne um mich herum wahr und blendet das Negative aus. Erwarte ich dagegen Negatives, kommt nur das Unangenehme im Gehirn an und das Positive fällt durch den Rost. Unsere Sinnesorgane sehen, hören, riechen und fühlen, das Gehirn aber interpretiert diese Sinneseindrücke – und zwar in der Regel so, dass unsere Erwartungen erfüllt werden.

 

Meist ist uns nicht bewusst, nach welchen Gesichtspunkten unser Gehirn Eindrücke auswertet und daraus Gefühle entstehen lässt. Achtet man aber bewusst auf seine Gedanken, ist es möglich, die Botschaften des Gehirns in die gewünschte Richtung zu lenken. Das ist nicht ganz einfach und geht nicht von heute auf morgen, aber es lohnt sich! Das Ziel dabei ist nicht, die Welt nur noch durch die „rosarote Brille“ zu sehen: Negative Gedanken und Gefühle gehören zum Dasein und müssen durchlebt und verarbeitet werden. Sie sollten aber unser Leben und unsere Wahrnehmung nicht ganz und gar bestimmen.

Positives Denken lernen – so geht´s

  1. Konzentrieren Sie sich auf das Positive
    Jede Sache hat zwei Seiten, ein Glas kann halb voll oder halb leer sein. Auch eine auf den ersten Blick negative Situation birgt in der Regel etwas Positives in sich: Jedes Scheitern bringt die Chance auf einen Neubeginn mit sich, jede Veränderung die Möglichkeit, Neues zu lernen und zu erfahren.
  2. Seien Sie achtsam 
    Im täglichen Leben gibt es so viel Schönes, das wir nicht wahrnehmen. Oft sind es nur Kleinigkeiten – der Gesang eines Vogels, ein Kinderlachen, ein Sonnenuntergang – die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn wir sie ganz bewusst auf uns wirken lassen.
  3. Geben Sie negativen Gedanken nicht zu viel Raum
    Negative Gedanken erzeugen negative Gefühle und engen den Geist ein. Angst und Wut entspringen dem ältesten Teil unseres Gehirns, das für instinktive Handlungen zuständig ist: Das rationale Denken wird dabei weitgehend ausgeschaltet.
    Wenn Sie sich mit einem Karussell aus negativen Gedanken konfrontiert sehen, das sich zu verselbstständigen droht, hilft ein bewusster Gedankenstopp: Unterbrechen Sie das Gedankenkarussell und konzentrieren Sie sich auf etwas Positives. Ablenkung und körperliche Bewegung können dabei helfen Stress abzuwenden.
  4. Essen Sie sich glücklich
    Eine ausgewogene Kost verhindert einen Nährstoffmangel und bringt Abwechslung auf den Teller. Doch wichtige Vitamine stecken nicht nur in Obst, Gemüse und Co. Viele Nährstoffe werden auch über Fisch, Fleisch und Milchprodukte aufgenommen.
    Wer sich vegan oder vegetarisch ernährt sollte deshalb darauf achten genügend Vitamin B12, Eisen, Omega-3 und Calcium zu sich zu nehmen. In der dunklen Jahreszeit und bei längerer Sonnen-Abstinenz reicht die körpereigene Vitamin-D-Produktion oft nicht aus und kann durch Vitamin-D-Präparate ergänzt werden.
  5. Praktizieren Sie mediale Enthaltsamkeit
    Durch Fernsehen, Radio, Zeitungen und soziale Medien verbreitet sich heute eine Fülle von Nachrichten in rasender Geschwindigkeit um den Globus. Es ist sicher sinnvoll, auf dem Laufenden zu bleiben, aber: Allzu viel ist ungesund! Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Meldungen und übersehen Sie nicht die vielen positiven Dinge, die jeden Tag weltweit geschehen.
  6. Trainieren Sie Ihr Gehirn mit positiven Affirmationen
    Positive Affirmationen sind bewusst formulierte Sätze, die im Unterbewusstsein eine positive Reaktion hervorrufen. Sportler nutzen diese Art des mentalen Trainings seit Jahrzehnten, um ihre Leistungsfähigkeit voll auszuschöpfen – im normalen Leben kann sie helfen, das Selbstvertrauen zu stärken und Herausforderungen besser zu bewältigen. Ein Sportler wird vor einem Wettkampf etwa die Affirmation „Ich bin schnell und stark“ wählen; um eine langandauernde Krise wie beispielsweise eine Pandemie durchzustehen eignen sich vielleicht besser die Glaubenssätze „Alles wird gut“ oder „Ich schaffe das“. 

Gemütlichkeit

Wichtig: Formulieren Sie Ihre Affirmationen immer positiv (Wörter wie „kein“ oder „nicht“ haben darin nichts verloren) und wiederholen Sie sie mehrmals täglich. Wenn sich Ihre Affirmation für Sie gut und richtig anfühlt, haben Sie die passende gefunden.

Was auf dem Weg zum Optimismus noch helfen kann

  • Dankbarkeit: Es macht zufriedener, für das Vorhandene dankbar zu sein, als über das Fehlende zu klagen.
  • Die Gesellschaft von positiven Menschen: Negative Energie ist ansteckend, positive zum Glück auch.
  • Humor: Nicht immer gibt das Leben Anlass zum Lachen. Wer es trotzdem mit Humor nimmt, tut sich selbst etwas Gutes. Optimisten leben vielleicht nicht immer länger, sicher aber glücklicher.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.

Quellenangaben

>https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/projekt-klartext-nem/vegane-ernaehrung-welche-nahrungsergaenzung-ist-sinnvoll-13323