Vitamine und Mineralstoffe spielen eine zentrale Rolle für deine Gesundheit, denn sie sind an unzähligen lebenswichtigen Prozessen im Körper beteiligt. Da der menschliche Organismus die meisten dieser Mikronährstoffe nicht selbst herstellen kann, ist es entscheidend, sie regelmäßig über die Nahrung aufzunehmen, um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erhalten.1

Vitamine und Mineralstoffe - warum sind sie wichtig?

Vitamine und Mineralstoffe sorgen dafür, dass die Stoffwechselvorgänge im Körper reibungslos ablaufen können. Sie helfen unter anderem dabei, den Flüssigkeits- und Salzhaushalt im Gleichgewicht zu halten, unterstützen die Abwehrkräfte und spielen eine entscheidende Rolle für den Aufbau und die Funktion von Knochen, Muskeln und Zähnen. Außerdem sind sie wichtig für gutes Sehen, ein gesundes Nervensystem, die Blutgerinnung sowie für Wachstum, Zellteilung und Fortpflanzung. Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen gefährdet daher die Gesundheit. Die Symptome können vielfältig und unspezifisch sein – je nachdem, welches Vitamin oder welcher Mineralstoff fehlt. Ein Mangel an Magnesium kann sich beispielsweise durch Muskelkrämpfe äußern, ein Vitamin B12-Mangel unter anderem durch Blässe oder Verwirrtheit.1,2

Wie erreichst du eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen?

Die Basis, um ausreichend mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt zu werden, ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Damit lässt sich der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen in der Regel gut decken. Frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Milchprodukte, hin und wieder Fisch oder Fleisch liefern ein breites Spektrum an wichtigen Nährstoffen. Wenn du dich jedoch einseitig ernährst und zum Beispiel hauptsächlich stark verarbeitete Lebensmittel mit geringem Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen (etwa Wurst, Fertiggerichte etc.) zu dir nimmst oder auf bestimmte Lebensmittel verzichtest, riskierst du mittelfristig einen Nährstoffmangel.1

Vitamine und Mineralstoffe: Wann das Risiko für eine Unterversorgung steigt

Veganer und Veganerinnen ernähren sich beispielsweise komplett pflanzlich. Bestimmte Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin B12, sind aber vor allem in tierischen Produkten enthalten. Andere wiederum, wie Zink oder Eisen, kann der Körper aus pflanzlichen Quellen nicht so gut aufnehmen. Daher ist das Risiko für eine Unterversorgung erhöht. Eine vegetarische Ernährung, die ohne Fisch und Fleisch auskommt, aber Milchprodukte und Eier einschließt, bietet hingegen eine breitere Palette an Nährstoffquellen. Bei Vegetariern und Vegetarierinnen kommt eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen deshalb seltener vor. Grundsätzlich gilt aber: Vegetarisch und vor allem vegan lebende Personen sollten sich gut über die Zufuhr kritischer Nährstoffe (auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln) informieren und auf eine gezielte Auswahl von Lebensmitteln achten. (1)

Eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann aber nicht nur bei einseitiger Ernährung auftreten, sondern auch durch Krankheiten, Infektionen oder Entzündungen, die die Nährstoffaufnahme im Darm behindern, verursacht oder begünstigt werden. Zudem sind Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranke häufig nicht ausreichend versorgt.

Zur Risikogruppe für einen Nährstoffmangel gehören außerdem Menschen mit einem erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Dazu zählen zum Beispiel Schwangere, Stillende, Kinder oder Sportler und Sportlerinnen. Auch chronischer Stress kann mit einem gesteigerten Nährstoffbedarf einhergehen.1

Fazit

Vitamine und Mineralstoffe übernehmen wichtige Funktionen in deinem Körper. In bestimmten Fällen ist das Risiko für einen Nährstoffmangel erhöht. Eine Unterversorgung kann die Gesundheit gefährden. Daher ist die ausreichende Aufnahme so wichtig. 

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