Die Lust lässt nach, es kommt zu Erektionsproblemen, das Liebesspiel findet nicht statt: Wer unter Libidoverlust und Potenzstörungen leidet, bekommt es oft mit quälenden Fragen zu tun; ist ein Kinderwunsch noch realisierbar? Wie geht es mit der Beziehung und der eigenen Sexualität weiter? Die gute Nachricht: Es gibt einige Mittel und Wege, um das körperliche und auch seelische Leid zu lindern. Hilfe gibt es zum Beispiel aus der Natur.
Potenzstörung – Wege, um Sexualität wieder genießen zu können
Wer sexuelle Unlust empfindet oder unter Potenzproblemen leidet, ist nicht allein: Es kann jeden Mann treffen. Die Ursachen sind vielfältig, weshalb sich ein Arztbesuch empfiehlt. Ist die Rede von Potenzstörung, handelt es sich in der Regel um eine gesammelte Beschreibung unterschiedlicher sexueller Störungen beim Mann. Das kann nicht nur der Verlust des sexuellen Verlangens sein, den wir als Libidoverlust kennen. Auch die Erektionsfähigkeit lässt oft nach. Das bedeutet: Es fließt nicht genug Blut in den Penis, das Glied wird nicht steif – und ist deshalb beim Geschlechtsverkehr nicht einsatzfähig. Nicht selten kommt es bei Potenzstörungen auch zu Schwierigkeiten beim Ejakulieren. Paare, die einen aktiven Kinderwunsch haben, leiden oft unter der Situation – denn auch die Zeugungsfähigkeit des Mannes kann zum Problem werden.
Allgemeine Symptome von Libidoverlust und Potenzstörungen:
- sexuelle Fantasien nehmen ab
- das "Steifwerden" fällt zunehmend schwer; Erektion lässt nach
- Probleme beim Orgasmus; vorzeitig oder verzögert ejakulieren
Die Ursachen für Potenzstörungen
Du willst, aber du kannst nicht: Obwohl ein vermindertes sexuelles Verlangen und Erektionsstörungen die Partnerschaft belasten, ist die Störung nicht immer das eigene Verschulden – etwas, das in der Belastungssituation oder in einem Streit nicht selten untergeht. So sind manchmal seelische Probleme der Grund für einen Libidoverlust. Aber auch einige körperliche Probleme, auf die du jedoch aktiv einen Einfluss nehmen können, kommen als Auslöser infrage.
Mögliche Gründe für Libidoverlust & Potenzprobleme:
- seelisches Leid durch psychische Erkrankungen
- die Einnahme bestimmter Medikamente
- Übergewicht
- Stress im Alltag
- der Konsum von Genussmitteln (Alkohol, Kaffee, Zigaretten)
- ein insgesamt ungesunder Lebensstil
- Vorerkrankungen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck
Wie du Potenzstörungen und sexuelle Unlust bekämpfst
Kläre zunächst beim Arzt, welche Ursachen deine Potenzprobleme haben. Das Gespräch mit einem Urologen hilft dir nicht nur, die Gründe für dein Leid zu finden. Sondern auch dabei, eine passende Therapie zu beginnen. Das kann zum Beispiel eine Psychotherapie sein, um seelische Ursachen aufzudecken und zu bekämpfen. Sollte die sexuelle Unlust oder ein Erektionsproblem auf körperliche Ursachen zurückzuführen sein, hilft manchmal das Umstellen der Medikation, speziell bei Vorerkrankungen. Auch der Beginn einer medikamentösen Therapie, welche direkt am Schwellkörper im Penis seine Wirkung entfaltet, stellt eine Option für Betroffene dar. Denke daran: Medikamente können Nebenwirkungen haben, die sich nicht selten kontraproduktiv auswirken. Lasse dich deshalb unbedingt aufklären – oder greife stattdessen zu schonenden, gut verträglichen Mitteln aus der Natur.
Grundsätzliche Maßnahmen, die du durchführen kannst:
- Spreche offen über die Problematik: Potenzprobleme sind vor allem unter Männern sehr häufig ein Tabu, welches mit großen Schamgefühlen einhergeht. Auch Schuldgefühle gegenüber dem Partner, weil Sie die Erwartungen einer „gesunden“ Beziehung nicht erfüllen, kommen vor. Das führt zu noch mehr Druck – und das Leid vergrößert sich. Wer offen über seine sexuelle Unlust oder der körperlichen Unfähigkeit zur Erektion spricht, fühlt sich oft entlastet.
- Verändere langsam deinen Lebensstil: Wer sich wenig bewegt, unter Übergewicht leidet und sich zudem ungesund ernährt, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine Sexualität. Kleine Schritte können jetzt wahre Wunder bewirken: Unternehme regelmäßig Spaziergänge an der frischen Luft und gönne dir eine frische Mahlzeit. Wer Sport in seinen Alltag integrieren möchte, beginnt auch hier langsam mit kleinen Übungen. Je aktiver du wirst, desto mehr Lust bekommst du auf einen gesunden Lebensstil – und tun damit auch etwas Positives für Körper und Seele, um die Libido und deine Erektionsfähigkeit wiederzuerlangen.
- Verzichte auf Alkohol, zu viel Kaffee, Nikotin und Drogen: Genussmitteln können dazu beitragen, dass es zu Durchblutungsstörungen kommt. Infolgedessen wird der Penis nicht richtig steif und auch die Lust auf Sex kann vergehen. Wer regelmäßig Drogen zu sich nimmt oder täglich Alkohol, Kaffee und Zigaretten konsumiert, tut seiner sexuellen Funktionsfähigkeit deshalb auf Dauer nichts Gutes. Eine langsame Entwöhnung – und die Auflösung einer Abhängigkeit, etwa mit ärztlicher und psychologischer Begleitung – kann Potenzproblemen entgegenwirken.
Die Wirksamkeit von Pflanzenkraft bei Libido- und Potenzproblemen
Pflanzliche Präparate können Abhilfe bei Sexualstörungen schaffen – und schonen dabei den Körper. So wirkt beispielsweise die Pflanzenkraft der Damiana durchblutungsfördernd und kann auf diese Weise zur körperlichen Erektionsfähigkeit von Männern beitragen. Auch die Zufuhr von Arginin kann bei Libidoverlust und Potenzstörungen helfen. Die Aminosäure kommt zwar auf natürliche Weise im Körper vor, kann jedoch nicht immer in ausreichender Menge gebildet werden.