Beta-Glucane sind in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus der Wissenschaft geraten,weil die Forschung verschiedene Effekte vermutet. Dabei handelt es sich nicht um ein neuartiges pharmazeutisches Wundermittel – Beta-Glucane kommen ganz natürlich in Lebensmitteln wie Haferflocken und Hefe vor.1
Was sind Beta-Glucane?
Beta-Glucane sind spezielle Ballaststoffe, die aus Ketten von Zuckermolekülen bestehen. Sie stecken in den Zellwänden verschiedener Getreidesorten wie Hafer und Gerste, aber auch in Bäckerhefe sowie in bestimmten Pilzen, Algen und Mikroorganismen.2
Je nach Herkunft haben Beta-Glucane einen unterschiedlichen Aufbau.
- Beta-Glucane aus Getreide (wie Hafer, Gerste, Weizen und Reis) bestehen aus β-1,3- und β-1,4-verknüpften Zucker-Einheiten. Sie sind linear aufgebaut und besitzen keine speziellen Verzweigungen.3
- Beta-Glucane aus Hefe und Pilzen sind aus β-1,3- und β-1,6-Verknüpfungen aufgebaut und unterschiedlich stark verzweigt. 3