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Das Herz – unsere Lebens­versicherung

Das Herz – unsere Lebens­versicherung

Wirklich faszinierend, was sich da „24/7“ hinter unserem Brustbein abspielt und was uns am Leben erhält: unser Herz. Solange es ihm gut geht, nehmen wir seine Tätigkeit als selbstverständlich hin und machen uns meist erst dann Gedanken, wenn es Probleme gibt. Zum Beispiel, wenn das Organ Schwächen zeitigt. Wie wir das Herz schützen und was wir selbst zur Herzstärkung beitragen können.

Was genau macht eigentlich unser Herz?

Fangen wir am besten ganz vorne an: Sobald nach der Befruchtung der Eizelle im Mutterleib durch Zellteilung klar ist: „Dies wird ein Mensch“, ordnen sich die einzelnen Zellen gemäß ihrer späteren Funktion zu Organen, Knochen und sonstigen Bestandteilen des Körpers an.

Das Herz beginnt bereits um die fünfte Schwangerschaftswoche herum zu schlagen, und ab der sechsten oder siebten Woche ist der Herzschlag per Ultraschall nachweisbar. Ab jetzt hört dieser Muskel – denn das ist das Herz tatsächlich – bis zum Lebensende nicht mehr auf zu schlagen. Das ist eine unglaubliche Leistung.

Wie dieser ungefähr faustgroße Hohlmuskel funktioniert?

Er ist von einem Beutel umgeben, der aufgrund des darin bestehenden Unterdrucks durch stetiges Zusammenziehen und Ausdehnen das Blut durch den gesamten Körper pumpt. Der Grund, weswegen das Herz oft sehr vereinfacht einfach „Pumpe“ genannt wird. So fließen pro Minute im Schnitt fünf Liter Blut durch die Gefäße, und zwar bis in die kleinsten Verästelungen, die sogenannten Kapillare.

Darüber hinaus erfüllt das Blut lebenswichtige Funktionen im Körper:

  • Sauerstofftransport
  • Nährstofftransport
  • Wärmeregulation
  • Immunreaktion
  • Gerinnung nach Verletzungen

und zahlreiche weitere. Sämtliche Organe und Bausteine des Körpers sind von einer starken und stabilen Leistung des Herzens und von einem regelmäßigen Bluttransport abhängig.

Und es sind wirklich unglaubliche Zahlen, mit denen das Herz auftrumpfen kann:

  1. Ungefähr 70 Milliliter Blut werden pro Herzschlag in den Körper gepumpt, das macht 7.200 Liter pro Tag und auf achtzig Jahre gerechnet circa 206.000 Kubikmeter. Damit könnte man 80 olympische Schwimmbecken füllen.
  2. Das Herz wiegt gerade mal ungefähr 300 Gramm – und schafft diese unvorstellbare Leistung.
  3. Es schlägt pro Tag in etwa 100.000 Mal, was circa 36 Millionen Mal im Jahr bedeutet.

Was bedeutet Herzstärkung?

Übung, Training und perfekt gewartete Instrumente machen den größten Hörgenuss im Konzertsaal aus. Ähnlich verhält es sich mit dem Herzen: Ein kleines Bündel aus Nerven ist der Dirigent, ein komplexes Reizleitungssystem ist das Orchester, und unser Leben ist die Musik. In Verbindung mit dem zentralen Nervensystem gibt der sogenannte Sinusknoten im Herzen elektrische Impulse an die Herzzellen weiter, bringt das Herz so zum Schlagen und sorgt dafür, dass wir machen können, was wir wollen – und was wir schaffen. Doch Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzklappenfehler und Diabetes können diesen Kreislauf unterbrechen und gefährliches Vorhofflimmern auslösen.

Damit es nicht so weit kommt, sollte man auf ein paar Dinge achten, um das Herz zu stärken. Falsche Lebens- und Ernährungsweise begünstigen etwa Schwächungen und Erkrankungen des Herzens. Ebenso der Mangel an Nährstoffen – und selbstverständlich Giftstoffe wie Nikotin und Alkohol, die über Haut, Atmung und Nahrung aufgenommen werden.

Flattern, Hüpfen, Stolpern – immer mal wieder ein paar kleine Extravaganzen in unserer Brust sind völlig normal. Ist jedoch das Herz mal aus dem Takt, sprechen Medizinerinnen und Mediziner von Herzrhythmusstörungen.

Eines der Probleme: Über das Blut werden Schadstoffe aus dem Körper durch die „Tore“ Niere, Leber, Lunge hinaustransportiert. Befinden sich indes zu viele Giftstoffe im Körper, müssen Herz-Kreislauf-System und Atmungssystem umso schwerer arbeiten. Dies hat erhöhten Puls und Blutdruck zur Folge. Die Gefahren sind bekannt.

Tipps zur Herzstärkung

Jeder kann im Alltag etwas für die Gesunderhaltung und Stärkung seines Herzens tun. Die richtige Atmung, wie sie auch im Yoga vermittelt wird, macht schon mal viel aus. Durch die Atmung wird dem Körper mehr Sauerstoff zugeführt, der für die Stabilisierung und Kräftigung letzten Endes sämtlicher Organe von großer Bedeutung ist. Leichter gesagt als getan ist der viel beschworene Stressabbau, aber es ist erwiesen, dass Stress das Herz schädigen kann.

  • Ein wichtiger Aspekt ist Achtsamkeit. Der Körper und damit das Herz sollten als das betrachtet werden, was sie sind: keine Maschinen, sondern empfindliche Gebilde, die uns leben lassen.
  • Bewegung ist das A und O für ein gesundes Herz. Aber es sollte nicht übertrieben werden. Ein bis zwei Stunden gemäßigte sportliche Betätigung pro Woche sind ausreichend, damit es dem Herzen gut geht.
  • Pausen gönnen. Niemand muss ununterbrochen, Tag und Nacht, erreichbar sein. Handy und Co. sollten immer wieder beiseitegelegt werden, damit sich Sinne, Kreislauf und Herzfrequenz normalisieren können.
  • Schlafhygiene ist unabdingbar. Wer nicht gut, ausreichend und richtig schläft, stresst das Herz.
  • Entspannungstechniken – etwa durch schöne „langsame“ Bilder und beruhigende Musik unterstützt – ermöglichen es dem Herzen, in den „Normalmodus“, sprich zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.

Wie die Naturheilkunde bei der Herzstärkung helfen kann

Die moderne Naturheilkunde hält zahlreiche Möglichkeiten bereit, dem Herzen Gutes zu tun. Viele werden schon seit langer Zeit zur Herzstärkung und Durchblutungsförderung eingesetzt. Gut geeignet ist Weißdorn, dessen Wirksamkeit in klinischen Studien belegt wurde.

Herzschwächen können zu Wassereinlagerungen im Gewebe führen. Unterstützend können hier bei der Entwässerung Katzenbartblätter, Birkenblätter, Goldrutenblätter, Ackerschachtelhalmkraut, Kürbiskerne, Spargelwurzel oder Grüner Tee zum Einsatz kommen.

Besonders zur begleitenden Herzstärkung geeignete Heilpflanzen und Lebensmittel sind Fingerhut, Maiglöckchen, Adonisröschen, Meerzwiebel, Weißdorn und Kresse, sowie Hering, Forelle und Lachs.

Auch dunkle Schokolade hat durch den enthaltenen Kakao gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen einen positiven Einfluss auf die Herztätigkeit. Je höher der Kakaoanteil, desto intensiver die Herzstärkung und umso mehr profitiert das Herz.

Bei Herzbeschwerden wird mittlerweile wieder auf das alte, natürliche und fast nebenwirkungsfreie Hausmittel Strophantin gesetzt, da es direkt positiv auf den Herzmuskel wirkt. Das Herzglykosid Digitalis ist weit verbreitet, der Betroffene bedarf jedoch der sehr gewissenhaften Betreuung seitens seines Arztes, weil es einschränkende Nebenwirkungen geben kann.

Was allerdings auch immer gut hilft, um das Herz ein bisschen auf Vordermann und in Schwung zu bringen: verliebt sein.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.