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Erhöhter Blutdruck

Erhöhter Blutdruck

Jeder zweite Deutsche über 60 hat einen erhöhten Blutdruck. Aber nicht nur bei älteren Menschen erreicht der Blutdruck oft kritische Werte, sondern auch immer mehr junge Menschen weisen eine Erhöhung des Blutdrucks auf. Dabei zeigen aktuelle Studien, dass bereits 50 Prozent der männlichen Jugendlichen und 25 Prozent der Mädchen in der Altersklasse von 14 - 17 Jahren keinen optimalen Blutdruck mehr haben. Aber wie kommt das, was sind die Auslöser für erhöhte Blutdruckwerte?

Wofür ist der Blutdruck überhaupt wichtig?

In unserem Körper bilden die Venen und Arterien ein geschlossenes Röhrensystem. Für einen geregelten Blutkreislauf, der das Blut beispielsweise vom Herzen zu unseren Organen wie Nieren, Darm und Gehirn transportiert, muss in den Blutgefäßen der nötige Druck (Blutdruck) vorhanden sein. Der in den Herzkammern und Blutgefäßen herrschende Blutdruck ist von drei Faktoren abhängig:

  • dem Gefäßwiderstand,
  • der Pumpkraft des Herzens und
  • dem Volumen des Blutes.

 

Beim Zusammenziehen des Herzens wird das Blut in die Arterien gepumpt. Dabei wird der obere, nämlich der systolische Wert des Blutdrucks gemessen. Entspannt sich das Herz wieder, liegt der untere, der diastolische Wert des Blutdrucks vor. Von einem normalen Blutdruck spricht man bei Werten von 120 und 80 mm Hg. Darunterliegende Blutdruck Werte sind optimal.

Wie messe ich meinen Blutdruck und welche Werte gelten als normal?

Ihren Blutdruck sollten Sie regelmäßig bei Ihrem Hausarzt oder Kardiologen messen lassen. Mittlerweile bieten auch viele Apotheken eine Blutdruckmessung an. Zuhause können Sie Ihren Blutdruck natürlich ebenfalls mit einem geeigneten Messgerät selbst überprüfen, allerdings sollten Sie vorher weder koffeinhaltige Getränke noch Alkohol zu sich genommen haben da diese den Blutdruckwert beeinflussen können. Für optimale Messergebnisse sollten Sie sich mindestens 5 Minuten vorher ruhig hinsetzen. Danach können Sie mit der Blutdruckmessung beginnen: messen Sie am besten 3x hintereinander mit einem Abstand von jeweils 30 Sekunden. Notieren Sie sich die letzten beiden Werte: diese ergeben Ihre Durchschnittwerte.

 

Welche Arten von Blutdruck gibt es?

  • Systolischer (oberer) Blutdruckwert

erhöhte Werte kommen häufig bei älteren Personen vor, meist hervorgerufen durch eine altersbedingte Arteriosklerose, die zu einer verminderten Gefäßelastizität führen kann

  • Diastolischer (unterer) Blutdruckwert

erhöhte Werte werden häufig schon bei jungen Menschen festgestellt, Auslöser sind hier meist weitere Ursachen wie z.B. Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Schlafapnoe-Syndrom (SAS) oder Nierenerkrankungen

 

Wie sind die Blutdruckwerte zu deuten?

  • optimaler Blutdruck (überschreitet nicht 120 / 80 mm Hg)
  • normaler Blutdruck (129 / 84 mm Hg)
  • Blutdruck, hoher Normalwert (130 - 139 / 85 -89 mm Hg)
  • leicht erhöhter Blutdruck liegt bei 140 -159 / 90 - 99 mm Hg
  • als mittelgradig erhöhter Blutdruck gilt 160 - 179 / 100 - 109 mm Hg
  • von schwerem Bluthochdruck spricht man bei mehr als 180 / mehr als 110 mm Hg

 

Zur Vorbeugung vor den Gefahren der weitverbreiteten Herz-Kreislauf-Erkrankungen können nach den europäischen Leitlinien im Alter systolische Werte des Blutdrucks bis 150 mm Hg toleriert werden, da die Gefäße bei Älteren eine geringere Elastizität aufweisen.
Bei einer vorliegenden Typ-1 Diabetes ist jedoch ein Blutdruck systolisch unter 130 mm Hg und diastolisch von unter 80 mm Hg anzustreben.
Bei Diabetes Typ-2 werden systolische Werte von 140 mm Hg und ein diastolischer Blutdruck von weniger als 85 mm Hg empfohlen.

Tipps und Tricks für einen besseren Umgang mit erhöhtem Blutdruck

In vielen Fällen trägt eine ungesunde Lebensweise mit zu einem erhöhten Blutdruck bei. Dazu zählen:

  • Alkohol und Nikotinkonsum,
  • ungesunde Ernährung,
  • Übergewicht,
  • erhöhter Kochsalzkonsum,
  • Bewegungsmangel,
  • Stress,
  • Schlafapnoe.

 

Wer bereit ist, seine Lebensgewohnheiten ganzheitlich zu ändern und künftig eine „Gefäß-freundlichere“ Lebensweise zu führen, kann häufig seinen Blutdruck dauerhaft senken. Dazu zählen zum Beispiel eine Reduzierung des Gewichts, wenn Übergewicht vorliegt, gesunde Ernährung, angemessene Bewegung, Stressabbau und Verzicht auf Nikotin und Alkohol.
Vor allem wenn der Blutdruck noch nicht so hoch ist, ist es oft nicht zwingend notwendig, sofort zu Medikamenten zu greifen. Oft genügt es schon, wenn die Betroffenen die Diagnose „erhöhter Blutdruck“ als Warnzeichen verstehen und zukünftig mehr auf ihre Gesundheit achten und sich einer gesünderen Lebensweise befleißigen. Dafür gibt es auch eine Reihe homöopathischer Kombinationsmittel, die als natürliches Mittel zur Senkung des Blutdrucks gelten. Mittel zur Entwässerung zeigen dabei auch eine gute Wirkung. In jedem Fall muss man seinen Blutdruck aber regelmäßig vom Arzt überprüfen lassen. Denn bringen diese Maßnahmen nichts oder werden diese vom Patienten nicht durchgehalten, wird der Arzt Medikamente verordnen.

Wie uns die Naturheilkunde bei einer Blutdruck-Senkung unterstützen kann

Nicht immer ist es uns in unserem modernen Leben möglich, ausreichend Bewegung und die nötige gesunde Ernährung regelmäßig in unser Leben zu integrieren. Doch für diese Fälle und ganz besonders im Alter gibt es viele wirksame und verträgliche Stoffe, mit denen wir unser Herz-Kreislauf-System stärken und zu einer Senkung unseres Blutdrucks beitragen können. Diese Stoffe, homöopathische Arzneien, Phytopharmaka und Nährstoffkonzepte können uns helfen, länger gesund und aktiv zu bleiben und auch unseren Blutdruck positiv zu beeinflussen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.