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Heuschnupfen

Heuschnupfen

Draußen ist es kalt, der Winter ist noch in vollem Einsatz - doch die ersten Anzeichen machen sich bereits bemerkbar: die Nase juckt und die Augen sind geschwollen. Der Heuschnupfen ist da! Kann das wirklich sein? Bis zu 15 Prozent aller Deutschen leiden unter den Symptomen einer Pollenallergie, doch nicht nur im Sommer zeigt der Heuschnupfen seine Schattenseiten. Bereits im Frühjahr sind die ersten Pollen unterwegs und verursachen die typischen Beschwerden.

Heuschnupfen – eine Krankheit mit mehreren Symptomen

Als Heuschnupfen wird eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Eiweiße von Pflanzenpollen bezeichnet. Auch wenn der Name dieser weit verbreiteten Erkrankung auf Heu als Urheber hinweist, ist dieses nicht der Auslöser. Am häufigsten wird Heuschnupfen hingegen von Baumpollen oder den Pollen von Gräsern verursacht. Die Betroffenen leiden vor allem während der Sommermonate an Heuschnupfen, da zu dieser Zeit aufgrund der Blütezeit vieler Bäume und Pflanzen die meisten Pollen unterwegs sind.

Von Heuschnupfen betroffenen Personen klagen in erster Linie über tränende Augen, eine laufende Nase und heftiges Niesen. Diese Beschwerden hängen damit zusammen, dass der Körper die in den umherfliegenden Pollen enthaltenen Eiweiße als Krankheitserreger einstuft und versucht sie zu bekämpfen. Neben diesen unangenehmen, aber nicht gefährlichen Auswirkungen kann Heuschnupfen aber auch der Auslöser für Asthma sein, welches häufig erst einige Jahre nach dem Beginn des Heuschnupfens auftritt. In so einem Fall verlagern sich die Beschwerden von den oberen Atemwegen in den Atemtrakt und betreffen schließlich Lunge und Bronchien.

Der Heuschnupfenkalender – kurzer Überblick

  • Januar bis Februar

Die ersten Pollen sind schon ab Januar in der Luft, wenn zum Beispiel Erle und Hasel anfangen ihre Pollen zu verbreiten. Bis in den März hinein sind vor allem Baumpollen für Heuschnupfen verantwortlich.

  • März bis April

Ab März hingegen sind auch die ersten anderen Pollen von beispielsweise Raps und Löwenzahn unterwegs. Im April folgen dann die Gräserpollen und die Pollen von verschiedenen Getreidesorten wie Roggen und Hafer.

  • Mai bis Oktober

Am stärksten ist die Pollenbelastung im Zeitraum Mai bis Oktober, wenn unter anderem die Pollen von folgenden Pflanzen den unter Heuschnupfen leidenden Menschen das Leben schwermachen: Gerste, Linde, Holunder, Mais, Beifuß und Goldrute.

Ab Ende Oktober können sich von Heuschnupfen geplagte dann auf etwa drei pollenfreie Monate freuen.

Verschiedene Behandlungsmethoden können die Beschwerden von Heuschnupfen lindern

Wenn es darum geht, wie Heuschnupfen am besten behandelt werden kann, unterscheidet man zwischen der Bekämpfung der Symptome von Heuschnupfen und Therapien gegen die eigentliche Krankheit. Die meisten Medikamente gegen Heuschnupfen lindern einzelne oder auch mehrere Symptome, lassen aber nicht den Heuschnupfen an sich verschwinden. Das trifft sowohl auf herkömmliche Medizin als auch auf homöopathische Arzneien zu, von denen viele gut dazu geeignet sind Heuschnupfen für die Betroffenen wesentlich erträglicher zu machen. Denn für die unter Heuschnupfen leidenden Patienten sind in erster Linie die unangenehmen Begleiterscheinungen lästig, weswegen ein Verschwinden der Symptome für viele Betroffene mit dem Ende der Krankheit gleichgesetzt wird. Leider ist dies aber nicht der Fall und auch ein Heuschnupfen, der durch Medikamente beherrschbar ist und im Täglichen keine Probleme verursacht, kann noch zu Asthma führen.

Eine Therapie, die Heuschnupfen unter Umständen dauerhaft so abschwächt, dass keine Probleme mehr auftreten, ist die sogenannte Hyposensibilisierung. Bei dieser Methode Heuschnupfen zu bekämpfen, werden der unter Heuschnupfen leidenden Person schrittweise Polleneiweiß in sehr geringen Dosen verabreicht, um den Körper an den Auslöser von Heuschnupfen zu gewöhnen.

Tipps und Tricks im Umgang mit dem Heuschnupfen

Für viele Betroffene hat es sich im Alltag aber als am effektivsten erwiesen, neben Medikamenten Pollen so gut es geht aus dem Weg zu gehen, wobei folgende Strategien hilfreich sind:

  • Pollenvorhersage beachten
  • Fenster mit Pollenschutzgittern ausrüsten
  • während verstärkter Pollenflugbewegungen häufig saugen
  • nicht mit Straßenkleidung das eigene Schlafzimmer betreten
  • Spaziergänge bei Regen unternehmen, da dann weniger Pollen unterwegs sind

Tipp:

Bei Symptomen wie tränenden Augen und häufigem Niesen, die darauf hinweisen können, dass man an Heuschnupfen leidet, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Mediziner kann nach einem Allergietest eine individuelle Behandlung des Heuschnupfens festgelegt werden.

Mit Naturheilkunde Heuschnupfen effektiv bekämpfen

Um die Symptome von Heuschnupfen nachhaltig zu verringern, sind viele homöopathische Arzneien gut geeignet. Insbesondere gegen die bei Heuschnupfen oft auftretenden Beschwerden wie tränende Augen und eine laufende Nase wirken natürliche Heilmittel oftmals schnell und sehr zuverlässig.

Es gibt auch auf Naturheilmitteln basierende Therapien gegen Heuschnupfen, die nicht nur die Symptome lindern, sondern die Ursache für Heuschnupfen ins Visier nehmen. Um Heuschnupfen auf diese Art und Weise zu therapieren, sollte aber auf jeden Fall ein erfahrener Homöopath hinzugezogen werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.