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Arteriosklerose

Arteriosklerose

Sie zählt zu den Top 10 der Todesursachen gerade in westlichen Industrieländern: Die Arteriosklerose gilt als Zivilisationskrankheit und fordert durch gefährliche Folgekrankheiten jährlich Millionen von Todesopfern. Ablagerungen in den Blutgefäßen führen bei Arteriosklerose langfristig und unbehandelt zum gefürchteten Herzinfarkt oder zu einem Schlaganfall. Richtig behandelt und mit Unterstützung aus der Naturheilkunde, mit einem angepassten Ernährungsverhalten und Lebenswandel gibt es bei der Behandlung der weitverbreiteten Krankheit aber gute Erfolge. Was ist Arteriosklerose genau, wie sieht der Alltag damit aus und wie kann die Naturheilkunde unterstützen?

Arteriosklerose: Was ist das eigentlich?

Im Alltag kennen wir Arteriosklerose als „Arterienverkalkung“, doch dieser Begriff beschreibt die Arteriosklerose, oft auch synonym als Atherosklerose bezeichnet, nicht richtig. Zwar sind die Arterien tatsächlich die Leidtragenden von Schäden, die die Arteriosklerose auslöst, aber sie verkalken nicht. Stattdessen entstehen in den Blutgefäßen Ablagerungen, die aus Fettbestandteilen im Blut gebildet werden. Auch andere Inhaltsstoffe, etwa Kalzium, sammeln sich an diesen Stellen. Diese Ablagerungen bilden im Laufe der Zeit sogenanntes Plaque, und sie sind eine Barriere für das durchströmende Blut. Die Innenwand der Blutgefäße wird durch die Arteriosklerose starr und unflexibel, sie schwillt an, eine Engstelle entsteht. Die Bereiche, die normalerweise von der betroffenen Arterie mit Blut versorgt werden, leiden bei Arteriosklerose unter den Durchblutungsstörungen. Das kann sich zunächst durch Schmerzen oder Funktionsstörungen bemerkbar machen, zum Beispiel in den Beinen. Viele sprechen dann von der sogenannten „Schaufensterkrankheit“.

Schreitet die Arteriosklerose weiter fort, begünstigt sie die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls. Die schmalen Durchgänge der Blutgefäße können nun durch Blutgerinnsel verstopfen, was dann den Infarkt oder Schlaganfall auslöst. Diese beiden Komplikationen gehören zu den gefürchtetsten Folgen der Arteriosklerose.

Gibt es einen Unterschied zwischen Arteriosklerose und Atherosklerose?

Arteriosklerose ist ein Überbegriff, wird umgangssprachlich allerdings häufig mit der Atherosklerose gleichgesetzt.

Bei der Atherosklerose kommt es zu einer Verdickung der innersten Gefäßschicht in den Arteriolen, den kleinsten Blutgefäßen. Folge hier sind häufig Niereninsuffizienz oder auch Folgeschäden in den winzigen Blutbahnverästelungen, die das Gehirn versorgen. Neben dieser Krankheitsform gehören weitere zu dem Themenkreis Arteriosklerose: auch die Mönckeberg-Sklerose wird diesem Krankheitsfeld zugerechnet. Hier verhärtet nicht die innere Schicht des Blutgefäßes, sondern aufgrund von angelagerten Calciumsalzen eine mittlere Gefäßschicht.

Allgemein gilt die Arteriosklerose als Volkskrankheit, sie ist bei Männern häufiger als bei Frauen. Je nachdem, wo im Körper es zu Engpässen durch verschiedene Ablagerungen kommt, führen diese zu unterschiedlichen Folgeerscheinungen und Komplikationen der Arteriosklerose. Von ersten Ablagerungen bis hin zu spürbaren Beschwerden können Jahre vergehen, bis zu ernsthaften Komplikationen durch die Arteriosklerose sogar Jahrzehnte.

Was sind die häufigsten Risikofaktoren und Auslöser der Arteriosklerose?

Ernährung, Bewegung, Lebensstil - diese Punkte sind von entscheidender Bedeutung, wenn es um Arteriosklerose im Alltag geht.

Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Arteriosklerose sind:

  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Störungen des Fettstoffwechsels
  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht

Tipps & Tricks für den Alltag: Leben mit der Krankheit Arteriosklerose

Mit Veränderungen der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können Patienten und Patientinnen viel zu einer günstigen Entwicklung ihrer Arteriosklerose beitragen. Das Rauchen aufzugeben, ist ein solch wichtiger Schritt. Gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung fördern ebenfalls eine erfolgreiche Behandlung von Arteriosklerose. Gerade im frühen Stadium der Arteriosklerose können diese Veränderungen noch große Wirkung auf die Lebensqualität und auch auf die Lebensdauer haben.
Die Umstellung alter Gewohnheiten gelingt leichter mit anderen zusammen: Darum sind Sport- und Selbsthilfegruppen für Arteriosklerose ein guter Motivator, um gemeinsam Erfolge zu erlangen.

Eine Ernährungsberatung speziell zum Thema Arteriosklerose motiviert ebenfalls und vertieft das Wissen zum gesunden Essen.

Nicht zuletzt spielt auch die Psyche bei Arteriosklerose eine Rolle und sollte nicht vergessen werden: Stressabbau trägt einerseits selbst Gutes zum Krankheitsverlauf der Arteriosklerose bei und stärkt andererseits die seelische Widerstandskraft, die durch die Krankheit belastet wird. Auch hier können therapeutische Angebote eine gute Hilfe sein.

Wie wird die Naturheilkunde bei Arteriosklerose eingesetzt?

Die Naturheilkunde bietet viele Ansätze, die bei der Behandlung von Arteriosklerose unterstützen können. So lässt sich Heilfasten in eine Ernährungstherapie bei Arteriosklerose integrieren. Pflanzliche Mittel aus der Phytotherapie blicken auf teils jahrhundertelange Traditionen zurück und finden auch bei Arteriosklerose Anwendung.

Manche Therapieansätze zielen darauf ab, den Säure-Basen-Haushalt auszubalancieren, andere setzen auf Nahrungsergänzungsmittel aus der Orthomolekularmedizin. Auch Homöopathen bieten diverse Mittel an, die der Vorbeugung oder Linderung von Arteriosklerose dienen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.