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Müdigkeit und Erschöpfung – wenn der Akku
leer ist

Müdigkeit und Erschöpfung – wenn der Akku
leer ist

Bleierne Müdigkeit und tiefe Erschöpfung, das ständige Gefühl „ich kann nicht mehr“: Das sind klare Signale, dass wir unsere Energiespeicher dringend auffüllen müssen.

Normale Müdigkeit und Erschöpfung

Sind wir nach einer schwierigen Prüfung geistig müde oder nach einer langen Wanderung körperlich „am Ende“, nehmen wir die Erschöpfung als selbstverständlich hin. Wir fühlen uns vorübergehend psychisch oder physisch ausgelaugt, erholen uns aber rasch wieder davon – nach einer Portion Schlaf, einem guten Essen und eventuell ein paar Tagen, an denen wir es ruhiger angehen lassen. 

Doch es gibt auch eine anhaltende Erschöpfung, gepaart mit chronischer Müdigkeit, die nicht so einfach wieder verschwindet.

Wie kommt es zu ständiger Müdigkeit und Erschöpfung?

Für tiefgreifende Erschöpfungszustände und chronische Müdigkeit gibt es – neben behandlungsbedürftigen Krankheiten – vor allem zwei Ursachen, die beide viel mit unserer modernen Lebensweise zu tun haben:

  1. Belastungen und Anforderungen im Job und im Privaten wachsen uns über den Kopf. In stressigen Phasen arbeitet unser Organismus permanent im Anspannungs-Modus. Stresshormone sorgen dafür, dass wir jederzeit für alle Herausforderungen gerüstet sind: Das Herz schlägt schneller, den Muskeln wird alle verfügbare Energie zur Verfügung gestellt, wir sind hochkonzentriert. Evolutionär ist das sehr sinnvoll: Wir können sofort auf Gefahr reagieren und körperliche Anstrengungen bestmöglich meistern – wilden Tieren entkommen oder sie zum Abendessen erlegen. Gedacht ist dieser Zustand aber nur für einen begrenzten Zeitraum. Bleibt die Anspannung bestehen, wie es in unserem Alltag häufig der Fall ist, laufen bestimmte Körperfunktionen langfristig auf Hochtouren. Andere bleiben dafür gedrosselt. Dieses schädliche Ungleichgewicht kann zu tiefer Erschöpfung führen, sowohl physisch als auch psychisch. Meist leidet dann auch die Schlafqualität, sodass selbst die Nachtruhe keine echte Erholung mehr bringt.
  2. Bewegungsmangel setzt uns zu. Unser Alltag macht es uns oft nicht leicht, körperlich aktiv zu bleiben. Wir arbeiten meist im Sitzen, legen viele Wege mit dem Auto zurück und häufig gewinnt nach Feierabend das Sofa gegen die Sporteinheit. Doch: Wenn die körperliche Fitness zu wünschen übriglässt, hat das weitreichende Folgen!  Muskeln, die nicht genutzt werden, schwinden. Die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus leidet. Ausdauer und Leistungsfähigkeit nehmen deutlich ab. Wir fühlen uns generell schlapp und abgeschlagen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene (18-64 Jahre) pro Woche mindestens 150 Minuten gemäßigte körperliche Aktivität oder 75 Minuten intensiven Sport.

Besonders deutlich zeigt sich die Problematik, wenn Bewegung aufgrund chronischer Erkrankungen schwerfällt. Oder wenn wir nach einer akuten Krankheit ohnehin geschwächt sind und eine Weile auf Sport verzichten mussten. Fehlen dann zudem Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente, kann sich das in unbändigem Schlafbedürfnis und lähmender Antriebsschwäche äußern.

Tipps gegen anhaltende Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung

Wir können selbst einiges dafür tun, fit und leistungsfähig zu bleiben und Dauer-Erschöpfung sowie permanente Müdigkeitsattacken abzuwenden.

  • Eule oder Lerche? Während die einen bei Sonnenaufgang energiegeladen aus dem Bett hüpfen, laufen andere erst am späten Abend zur Hochform auf. Wer es schafft, Alltagsaktivitäten und Schlafenszeiten möglichst nach seiner inneren Uhr auszurichten, kann mit seinen Energiereserven besser haushalten und Stress besser wegstecken.
  • Stressabbau: Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga bauen Anspannung ab und helfen uns, Erholungsphasen zu nutzen um effektiv neue Energie zu tanken.
  • Ausgewogene Mahlzeiten: Nur eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung versorgt den Körper mit der benötigten Energie. Die Energieproduktion unseres Organismus hängt jedoch auch davon ab, wie gut er die Nahrungsenergie in eigene Energie umwandelt. Hierfür benötigen wir zwingend das Vitaminoid Q10, das unser Körper zwar selbst produzieren kann – mit zunehmendem Alter jedoch in immer geringeren Mengen. Es steckt vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Eidotter, Butter und Leber.
  • Muskeltraining und Ausdauersport: Je älter wir werden, desto mehr Muskelmasse verabschiedet sich – nach dem 50. Geburtstag verlieren wir jährlich 1 bis 2 Prozent unserer Muskelkraft, wenn wir nicht gegensteuern. Ein individuelles Krafttraining hält den Prozess auf und schützt unsere körperliche Leistungsfähigkeit. Regelmäßiger leichter Ausdauersport hilft zudem, den Kreislauf langfristig anzuregen und in Gang zu halten. Für den sanften Einstieg eignet sich Schwimmen hervorragend.
  • Medikamente checken: Manche Medikamente können müde machen. Viele Allergiemittel etwa wirken insgesamt dämpfend auf den Organismus. Und Cholesterinsenker reduzieren auch den Q10-Spiegel im Blut, was die Energiebereitstellung empfindlich stört. Am besten beim Arzt nach Alternativen oder Ergänzungen fragen.

Wir sind unserer Erschöpfung und Müdigkeit nicht hilflos ausgeliefert. Manchmal müssen wir jedoch unserer Lebensweise überdenken, damit sich positive Veränderungen und Erfolge einstellen können.

Wie die Naturheilkunde chronische Müdigkeit und Erschöpfungszustände lindert

Bei körperlichen und seelischen Erschöpfungszuständen hat sich die ayurvedische Heilpflanze Ashwagandha (Schlafbeere) besonders bewährt. Sie wirkt vitalisierend und kräftigend, lindert anhaltende Stresssymptome und fördert die Schlafqualität. Durch ihre tonisierende Wirkung kann sie zudem die Muskelkraft steigern und so dazu beitragen, dass wir unser Trainings- und Bewegungsprogramm verlässlich durchziehen.

Das heißt, Ashwagandha zeigt gleichzeitig sowohl leistungssteigernde als auch beruhigende Effekte. Besonders gut wirkt sie in Kombination mit nervenschützenden B-Vitaminen und mit Q10, das für die Energieproduktion in den Körperzellen unverzichtbar ist.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.