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Hautprobleme

Hautprobleme

Rötungen, trockene Stellen, Juckreiz, Pickelchen oder ein neues Fältchen – manchmal verschwinden solche Hautveränderungen schnell wieder oder lassen sich kaschieren. Gerät die Haut jedoch zu sehr aus der Balance und werden daraus dauerhaft Probleme, leidet auch die Seele.

Wie wirken sich Hautprobleme auf Körper und Psyche aus?

Mit etwa zwei Quadratmetern Fläche ist die Haut unser größtes Schutz- und Sinnesorgan. Und ein empfindliches noch dazu. Denn sie schützt uns vor Wind, Wetter und anderen Umweltweinflüssen, wehrt Krankheitserreger ab, ermöglicht uns aber auch besondere Wahrnehmungen. Nicht zuletzt trägt sie entscheidend zur persönlichen Ausstrahlung und einem attraktiven Aussehen bei.

Die Haut verfügt über ein eigenes Schutz- und Regenerationssystem: Etwa alle 28 Tage erneuert sie sich komplett. Der Säureschutzmantel aus Fetten und Feuchtigkeit bildet eine Barriere gegen schädliche Einflüsse. Allerdings gefährden Stress und vor allem Belastungen wie Kälte, Heizungsluft und Sonne, ungünstige Pflege- und Beautygewohnheiten, der Konsum von Nikotin, Alkohol und einseitige Ernährung das hauteigene Schutz- und Regenerationssystem.

Zudem spielen hormonelle Veränderungen im Zyklus oder in den Wechseljahren, Allergien und Hauterkrankungen eine Rolle. Sie machen die Schutzhülle angreifbarer und können Hautprobleme verstärken. Auf Dauer belasten diese nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche – ganz einfach, weil die Haut oft auch als Spiegel unserer Seele betrachtet wird, wie zum Beispiel in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Was sind die häufigsten Hautprobleme?

Besondere Belastungen für Körper und Psyche wie etwa durch Allergene oder Stress, altersbedingte Veränderungen aber auch eine Veranlagung können die Haut aus dem Gleichgewicht bringen. Die häufigsten Hautprobleme, die auch kombiniert auftreten, sind:

  • Trockene Haut: Fett- und Feuchtigkeitsmangel machen den Säureschutzmantel durchlässig. Typisch sind Spannungsgefühl, raue und oft auch juckende Partien. Zu den Ursachen zählen Veranlagung, Pflegefehler, Alter oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte.
  • Juckreiz: Eine Folge von sehr trockener Haut, deren Säureschutzmantel z.B. durch zu intensive Reinigung geschädigt ist. Juckreiz ist auch ein allergisches Symptom, etwa von Heuschnupften.
  • Rötungen: Meist eine Stressreaktion auf Sonne, hautreizende Pflege- oder Schminkprodukte. Hautrötungen sind auch typisch für Kontaktallergien, Couperose und Rosacea.
  • Pickel und unreine Haut: Nicht nur ein Teenager-Problem. Spät-Akne mit Fettglanz, Pickeln und Mitessern tritt auch im Erwachsenenalter auf. Gründe können Stress, hormonelle Veränderungen, Ernährungsfehler und Veranlagung sein.
  • Faltenbildung: Ein normaler Alterungsprozess, bei dem das Gewebe an Spannkraft verliert. Rauchen und UV-Strahlen beschleunigen die Hautalterung, weil sie zellschädigende freie Radikale fördern.

Die besten Tipps bei Hautproblemen

Auch wenn die Haut schnell aus der Balance gerät, können wir ihr helfen und sie unterstützen. Tipps und Problemlöser:

  • Schonende Reinigung: Milde, pH-neutrale Produkte verwenden. Vor allem bei trockener Haut nur kurz duschen, auf heiße Vollbäder verzichten und rückfettende Duschöle benutzen. Vorsicht mit aggressiven Peelings, abends das Gesicht immer gründlich abschminken.
  • Sanfte Pflege: Auf Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe möglichst verzichten. Gute verträgliche Pflegestoffe sind z.B. Urea, Hyaluronsäure und Glycerin. Verträgt man eine Pflegelinie gut, sollte man ihr treu bleiben und kosmetische Experimente vermeiden. Beruhigende Feuchtigkeits-Masken sind ein ideales Pflege-Plus.
  • Sonnenschutz: Ist zu jeder Jahreszeit angeraten – im Sommer mit LSF 30 bis 50, ansonsten LSF 10 bis 15.
  • Gesunder Lebensstil: Auf ausgewogene Ernährung (wenig Zucker!) achten, 1,5 bis 2 Liter täglich trinken, nicht rauchen und mit Alkohol sehr sparsam umgehen. Sieben bis acht Stunden schlafen, denn über Nacht regenerieren sich die Hautzellen am besten.
  • Entspannung: Ein individuelles Anti-Stress-Management, z.B. mit viel Bewegung an der frischen Luft, bewussten Pausen im Alltag, Yoga oder Autogenem Training lässt auch die Haut entspannt strahlen.

Wie die Naturheilkunde bei Hautproblemen hilft

Bei Juckreiz und Rötungen kann Aloe Vera beruhigend wirken und zudem Feuchtigkeit spenden. Langfristig bietet die Naturheilkunde mit Vitamin A, Biotin und Zink wie z.B. hautaktive Mikronährstoffe, die ein gesundes Hautbild unterstützen und freien Radikalen entgegenwirken.

Als besonders empfehlenswert gelten außerdem ein spezieller Extrakt aus der Cantaloupe-Melone (Holimel®) und ein glutenfreier Weizenextrakt (Lipowheat™) mit Phyto-Ceramiden.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.

Quellenangaben

Boisnic S et al.: J Med Esthet Chir Dermatol 2007; 34: 239-242
Guillou S et al.: Int J Cosmet Sci. 2011; 33 (2): 138-143
Holimel®: Egoumenides L et al., Nutrients 2018, 10, 437
Lipowheat™-Phyto-Ceramide: Boisnic S et al., J Cosmet Dermatol. 2019;18(6):2027-2036
Vitamin A bietet einen erhöhten Schutz der Körperzellen.
Biotin fördert gesunde Haut und Schleimhäute.
Zink ist für den Zellschutz notwendig. Zink regeneriert den Zellstoffwechsel der Haut.