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Rosenwurz
(Rhodiola rosea)

Rosenwurz
(Rhodiola rosea)

Rhodiola rosea (Rosenwurz) ist in arktischen Regionen Europas und Asiens beheimatet und ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Medizintradition Skandinaviens und Russlands. Vor allem in Schweden ist der Einsatz von Rosenwurz, meist in Form von Extraktzubereitungen oder Tee, verbreitet und bewährt. In Sibirien ist Rhodiola rosea auch als "Goldene Wurzel" bekannt.

Rhodiola Rosea: Robuste Pflanze aus dem Norden

Mit seinen stärkenden Eigenschaften kann das gelb und rot blühende Dickblattgewächs sogar zur Saga der tapferen und überlegenen Wikinger beigetragen haben. Denn schon seit Jahrhunderten werden im Wirkungskreis der „Nordmänner“ die kräftigenden Eigenschaften der Wurzel genutzt. Mit der knolligen Wurzel konnten die Wikinger mehr als zwei Jahrhunderte den harten Bedingungen ihres Alltags trotzen und ihre Vormachtstellung in Skandinavien verteidigen.

Heute geht man davon aus, dass u.a. einige Phenylpropanoide und Phenylethanderivate wie Salidroside, Rosavin, Triandrin und p-Tyrosol sowie einige Flavonoide für die stärkenden und erschöpfungsmindernden Eigenschaften des Rosenwurzes verantwortlich sind.

Rosenwurz aus der Familie der Adaptogene

Aufgrund dessen wird Rosenwurz zu den pflanzlichen Adaptogenen gezählt, welche die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber Stressauslösern erhöhen können. Adaptogene unterstützen den Körper dabei, sich Stress-Situationen besser anzupassen.

Botanisch ist Rosenwurz den äußerst robusten Dickblattgewächsen zuzuordnen. In den fleischigen Blättern kann Wasser gespeichert werden – so ist ein Überleben an trockenen Standorten konkurrenzlos möglich. Auch Kälte oder ein karger Untergrund können Rosenwurz nichts anhaben. Aufgrund dieser Eigenschaften kann die widerstandsfähige Pflanze leicht widrigen Bedingungen trotzen. Der flache Strauch erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 20 cm und ist häufig in Felsspalten oder auf Schotterflächen in den arktischen Gebieten Europas und Asiens zu finden. Den Namen verdankt die Pflanze übrigens ihrem mehrere Kilogramm schweren Wurzelstock, der frisch geschnitten intensiv nach Rosen duftet.

Rosenwurz aus kontrolliertem Anbau

Rosenwurz wird wegen seiner stärkenden Eigenschaften seit Jahrhunderten geschätzt, doch der Bestand nimmt dramatisch ab. Wildsammlungen sind in vielen Ländern streng limitiert oder sogar gänzlich verboten. Daher haben wir uns bei Dr. Loges für einen besonderen Schritt entschieden: Den eigenen Anbau der überaus wertvollen Pflanze. Auf das nordeuropäische Anbau-Projekt sind wir besonders stolz, denn es ermöglicht uns, die Eigenschaften der Pflanze zu nutzen, ohne die bedrohten Bestände weiter zu dezimieren.

 

Die in rhodioLoges® verwendeten Pflanzen werden unter optimalen Bedingungen angepflanzt und geerntet. Der Anbau ist streng kontrolliert und zertifiziert. So werden das arktische Ökosystem und der natürliche Rosenwurz-Bestand geschont. Außerdem wird eine gleichbleibend hohe Qualität der Pflanzen und ihrer Inhaltsstoffe sichergestellt.

Quellenangaben

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Schulz, V., Hänsel, R. Rationale Phytotherapie. Ratgeber für die ärztliche Praxis. 3. Auflage, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, 1996, S. 301ff.

Panossian A. et al. Plant adaptogens III. Earlier and more recent aspects and concepts on their mode of action. Int. J. of Phytomedicine, 1999, 6(4), 287-300.

Meerson, F. Adaptation, stress and prophylaxis. Springer Verlag, New York 1984.

Hovhannisyan et al. Efficacy of Adaptogenic Supplements on Adapting to Stress: A Randomized, Controlled Trial. Hrsg.: J Athl Enhancement. Nr. 4:4, 2015.

Olsson, E.M.G. et al. A randomised, double-blind, placebocontrolled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of the roots of Rhodiola rosea in the treatment of subjects with stressrelated fatigue. Hrsg.: Planta Med. Band 75, Nr. 2, 2009, S. 105–112.

Panossian A., Georg Wikman. Evidence-Based Efficacy of Adaptogens in Fatigue, and Molecular Mechanisms Related to their Stress-Protective Activity. In: Current Clinical Pharmacology. Band 4, Nr. 3, S. 198–219, doi:10.2174/157488409789375311

Spasov, A.A. et al. A double-blind, placebo-controlled pilot study of the stimulating and adaptogenic effect of Rhodiola rosea SHR-5 extract on the fatigue of students caused by stress during an examination period with a repeatedlow-does regimen. In: Phytomedicine. Band 7, Nr. 2, 2000, S. 85–89.