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Durchblutung

Durchblutung

Der menschliche Organismus ist vergleichbar mit einem komplexen Chemielabor. Damit alle Prozesse im Körper gut funktionieren, ist die richtige Durchblutung der Organe eine entscheidende Voraussetzung. Dabei muss die Durchblutung in einem genau festgelegten Rhythmus erfolgen – sie darf dabei weder zu stark noch zu schwach ausgelegt sein. Doch wie funktioniert dieses komplexe System genau, und was passiert wenn die Durchblutung gestört ist?

Was ist unter dem Begriff Durchblutung zu verstehen?

Der exakte Blutfluss innerhalb der Gefäße eines Gewebes in einem Organ wird als Durchblutung bezeichnet. Dabei richtet sich der Takt der Durchblutung nach den Anforderungen der Blutmenge, die für jede Zelleinheit benötigt wird. Bezogen auf die Organe des Menschen spricht man in diesem Zusammenhang von der Organdurchblutung. Wenn das System der Durchblutung gestört wird, spürt das der Mensch zuerst an den am weitesten entfernten Stellen des Körpers.

Dazu gehören beispielsweise:

  • die Hände,
  • die Füße und
  • die Nase.

Der Mensch beginnt zu frieren und kann zum Beispiel durch Bewegung den Blutkreislauf wieder anregen. Innerhalb einer einzigen Minute zirkuliert das Blut durch unseren gesamten Körper. Es versorgt jede Zelle des Menschen mit Nährstoffen und Sauerstoff. Nur eine gute Durchblutung sorgt für den Erhalt aller lebenswichtigen Organe in unserem Körper.

Welche Arten von Durchblutung gibt es?

Bei den Arten der Durchblutung unterscheidet man in erster Linie nach den auftretenden Störfaktoren, welche eine perfekte Durchblutung behindern. Hier unterscheidet man zwischen einer akuten Störung der Durchblutung und einer chronischen oder altersbedingten Beeinträchtigung der Durchblutung im Körper.

Die akute Störung der Durchblutung kann bis zu einem Gefäßverschluss führen und ist damit immer ein medizinischer Notfall. Beispielsweise kann bei einem Unfall ein Blutgerinnsel die ordnungsgemäße Durchblutung verhindern und führt schnell zur Embolie. Die chronische Störung der Durchblutung ist meist Folge des Alterungsprozesses des Menschen, wenn sich die Blutgefäße durch Ablagerungen von Kalk verengt haben.

Die chronische oder altersbedingte Störung der Durchblutung tritt häufig bei diesen Organen auf:

  • Arme
  • Beine
  • Darm
  • Herzmuskel
  • Kopf und Gehirn

Tipps & Tricks für einen besseren Umgang mit der Durchblutung in unserem Körper

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man sich selbst helfen kann, um die eigene Durchblutung im Körper zu fördern. Zu den Aktivitäten, welche die Durchblutung verbessern, gehören insbesondere:

  • Bewegung

Ausreichende Bewegung oder Sport an der frischen Luft sind eine effektive Behandlungsmethode für die Durchblutung. Nebenbei fördert Bewegung die körperliche Fitness und kann bis ins hohe Alter an jedem Ort durchgeführt werden.

  • Gesunde Ernährung

Zu fettes Essen ist oft die Ursache für eine Beeinträchtigung der Durchblutung. Die Umstellung der Ernährung auf eine gesunde und abwechslungsreiche Kost fördert nicht nur die Durchblutung, sondern steigert auch die Leistungsfähigkeit des Körpers.

  • Gewichtsreduktion

Bei Übergewicht hat es der gesamte Kreislauf schwer, die lebenswichtigen Organe zu versorgen. Der Abbau von Übergewicht sorgt für eine bessere Durchblutung des Körpers und schont nebenbei auch Knochen und Gelenke.

  • Einschränkung beim Alkohol

In geringen Mengen wirkt Alkohol anregend auf die Durchblutung des Körpers. Dieser Effekt ist minimal und kehrt sich bei verstärktem Alkoholgenuss durch den Entzug von Wärme ins Gegenteil um. In diesem Fall ist für die Durchblutung weniger Alkohol die bessere Variante.

  • Nikotinentzug

Beim Rauchen verengen sich die Gefäße im Körper und behindern die Durchblutung. Aus diesem Grund ist es für die eigene Durchblutung ein guter Gedanke, das Rauchen komplett aufzugeben.

  • Wechselbäder

Abwechselnd kalte und warme Anwendungen mit Wasser fördern die Zirkulation des Blutes im Körper und damit die Durchblutung der Organe. Bei der Eigentherapie sollte man immer zuerst mit kaltem Wasser beginnen.

Wie kann mich die Naturheilkunde bei der gesunden Durchblutung unterstützen?

Im Rahmen der Naturheilkunde helfen ätherische Öle dabei, die Durchblutung anzuregen. Dazu gehören beispielsweise Fußbäder mit Ölen von Fichte, Latschenkiefer, Rosmarin und Tanne.

Eine ausreichende Omega-3-Versorgung in Form von Nahrungsergänzungsmitteln mit biologisch aktiven, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren trägt zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System bei.

Weitere pflanzliche Helfer sind Knoblauch und Weißdorn, die ebenfalls die Durchblutung anregen. Die Heilkräuter dienen nicht nur als Badezusatz, sondern können auch als Tee getrunken werden.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Erstellung von Diagnosen oder Therapieempfehlungen um eine ärztliche/therapeutische Tätigkeit handelt. Als pharmazeutischer Hersteller dürfen wir diesbezüglich keine Empfehlungen aussprechen. Bitte besprechen Sie eventuelle Fragen mit Ihrem Arzt/Therapeuten oder Apotheker. Bei direkten Fragen zu unseren Präparaten helfen wir Ihnen gerne weiter.